Die abhängige Arbeit und warum sie nicht Ziel der Freiheit sein kann

Das Ende des Arbeitsethos

Warum machen wir das bloß?

Wir lassen uns vorschreiben, wo, wann und wie wir eine aufgezwungene, teils nutzlose und oft sogar gesellschaftlich schädliche Tätigkeit zu verrichten haben. Wir schuften 40 oder viel mehr Stunden in der Woche an Orten, wie Großraumbüros, nachdem wir uns umweltschädlich zusammen in der Masse durch den Stau zum Arbeitsplatz gezwängt haben und sind am Ende auch noch stolz darauf.

Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Familien, unsere Freunde und am Ende auch uns selbst. Kann man darauf stolz sein?

Gibt es nicht genug Untersuchungen, die zeigen, dass die Hälfte der Arbeitnehmer nur noch Dienst nach Vorschrift macht und ein großer Teil schon die innere Kündigung ausgesprochen hat? Fallen nicht die zunehmenden Fälle der Erschöpfungsdepression auf, die sich in manch Bekanntenkreis mehren?

Man lebt nur noch von Wochenende zu Wochenende, verbringt zu viel Zeit vor dem Fernseher und konsumiert ein künstliches Konservenleben. Ist das Leben? Hier weiterlesen…

Rezension von „Alkatar“ auf Rickys Buchgeplauder

Rezension

Alkatar

Genre: Science- Fiction

Seiten: 408

Verlag: Emmerich Books & Media

Klappentext:

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.

Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.

Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang…

 

Meine Meinung:

Geschichte:

Mir hat die Geschichte echt gut gefallen. Sie ist quasi in drei Abschnitte unterteilt. Einmal haben mir da die Sicht von Alkatar, die auf einem weit entfernten Planeten spielt. Alkatar muss sich einer Prüfung unterziehen bei der etwas sehr tragisches passiert. Es beginnt eine spannende Reise für den jungen Mann. Dann haben wir da noch Stefas Sicht. Sie lebt in einer für uns nicht mehr ganz so fernen Zukunft. Die Welt ist so ziemlich am Ende. Sie lebt dort mit ihrer Familie und ihr Bruder ist der einzige der sich wirklich um sie kümmert. Irgendwann bietet sich die Chance auf ein besseres Leben. Und da ist dann auch schon Abschnitt Nummer drei. Stefa, ihr Bruder Heinrich und dessen Lebensgefährtin brechen zu einer Mission ins Weltall auf. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und sehr gut zu lesen. Mich hat die fremde Welt und dessen Spezies sehr gefangen genommen. Von Kapitel zu Kapitel nahm die Geschichte an Spannung zu.

Hier gibt es 5 von 5 Gryffindor – Punkten

Charaktere:

Alkatar hat schon so einiges in seinem Leben erlebt und wir begleiten …. weiterlesen auf Rickys Buchgeplauder

Die Timeline – vom Fluchen und Schwitzen einer Autorin

Endlich ist sie fertig, die Timeline des Alkatar – Universums. Eine 42 Seiten lange Tabelle, die mir einiges an Energie abverlangt hat. Eine gefühlte Ewigkeit habe ich daran gebastelt, die in Wahrheit vier Wochen waren. Vielleicht ist es vergleichbar mit dem Planen von zehn Bücher parallel, die alle miteinander verwoben sind und eine Zeitspanne von 100.000 Jahren umfassen. Bei jedem winzigen Eintrag in der Tabelle ist ein kleiner Film in meinem Kopf abgelaufen, der oft jahrzehntelange Handlungsstränge umfasste. Da ging nicht viel pro Tag und ich war anfällig für jede Art von Ablenkung. Die sozialen Medien sind in solchen Zeiten Gift. Die Hausarbeit wird verlockend. Es gibt ja so tolle PC-Spiele – und aus dem Fenster starren ist das reinste Vergnügen.

 

Aber warum tue ich das überhaupt, mich selbst quälen und eine so komplexe Timeline schreiben?

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