Onlinebuchmesse2018 Tag 11 Anja Fahrner Autorin: Suche

Was suche ich? Wieder so eine schwere Frage. Ist nicht fast jeder Autor auf der Suche nach Hilfe bei der Verbreitung seiner Bücher? Wird es nicht immer schwerer, in der stetig anwachsenden Bücherflut wahrgenommen zu werden, in den Unmengen von kostenlosen und preisreduzierten Werken? Darüber, dass immer weniger Leser bereit sind, sogar einen geringen Buchpreis zu bezahlen, rede ich jetzt nicht. Es geht ja darum, was ich suche ;-).

Ich würde mich über Blogger freuen. Blogger, die sich für Science Fiction interessieren und meine ALKATAR – Reihe lesen würden. Blogger sind aus dem Internetleben nicht mehr wegzudenken und nehmen eine wichtige Position ein, sind Vermittler zwischen Bücher und Lesern. Und das ganz unabhängig von den Bewertungen auf dem Gigant Amazon. Aber es ist gar nicht so einfach, im Internetwust diejenigen Blogger zu finden, die auch gerne Science Fiction lesen.

Unterstützung im Bereich Werbung wäre auch schön, vielleicht im Sinne eines Werbenetzwerkes von Autoren. Gibt es so etwas? Vorstellbar wäre auch eine Art Wanderbuchgruppe, wo auch Science Fiction willkommen sind.

Onlinebuchmesse2018 Tag 10 Anja Fahrner Autorin: Dein Bücherregal

Das ist eins unserer Bücherregale – und es ist zu voll. Überall, wo noch Platz in den Schränken ist, stehen Bücher. Ja, ich weiß, es gibt ebooks, aber ich gehöre noch zu denjenigen, die lieber Papierbücher lesen. Doch das hat seine Nachteile, wie ihr seht.

Sortiert hatte ich unsere Bücher mal vor längerer Zeit nach Autoren. Doch dann kam mein Mann auf die Idee, einige der Bücher noch einmal zu lesen. Was soll ich sagen? Jedenfalls war ab da war meine Ordnung hinüber, jedenfalls zum großen Teil ;-).

Wenn ich mir das Chaos so betrachte und an den Platz denke, den wir durch einen ebook Reader gewinnen könnten, dann hadere ich schon manchmal mit mir selbst. Na, mal schauen.

 

Onlinebuchmesse2018 Tag 9 Anja Fahrner Autorin: Alleinstellungsmerkmal

Hui, also ich soll mich selbst loben. Schwierige Aufgabe, aber zum Glück hat man ja liebe LeserInnen.

Also, was haben sie gesagt? Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal ist wohl meine Naturverbundenheit. Mir wird besonderes Talent im Weltenbau zugesprochen, also in der Erschaffung völlig neuer und ungewöhnlicher Gesellschaftssysteme, wobei ich versuche, eine mir wichtige Botschaft zu übermitteln. Leben im Einklang mit der Natur ist auf verschiedenen Wegen möglich, auch in einer modernen Gesellschaft. Zusätzlich zeige ich die menschlichen Schwächen auf, die uns in der heutigen Zeit so viele Probleme bereiten. Meine LeserInnen loben meine fein gezeichneten Charaktere, meinen blumigen und flüssigen Schreibstil und meine Fähigkeit, Emotionen zu beschreiben. Meine Werke sollen ungewöhnlich sein, also nicht dem Mainstream entsprechen. So typische Science Fiction schreibe ich nicht.

Aber sind das Alleinstellungsmerkmale? Ich weiß es nicht. Ich würde vielleicht die Portraits meiner Protagonisten nennen, denn meine Zeichnungen sind individuell. Aber ist nicht jeder Autor auf seine Art individuell?

Ok, also Schluss mit der Lobhudelei. Ich habe es wenigstens versucht .

 

 

 

Onlinebuchmesse2018 Tag 8 Anja Fahrner Autorin: Künftiges Buch „ALKATAR – Die Suche“

Mein künftiges Buch wird ALKATAR – Die Suche sein, der dritte Band des ALKATAR – Zyklus.

Vorläufige Kurzbeschreibung

Zadeg im Jahre 2605, zwölf Jahren nach dem Sturz des Hohen Rates, herrschen Hass und Krieg. Alvan, ehemaliger Kriegersklave und einstiger Anführer der Rebellion, führt einen aussichtslosen Kampf für Frieden und Gerechtigkeit. Nur eine Macht verspricht ihm Aussicht auf Hilfe; der Interplanetare Bund, eine hochentwickelte extraterrestrische Macht und einstiger Retter der Erde. Das Problem; der Kontakt ist bei einem intergalaktischen Krieg vor 500 Jahren abgebrochen, der einzige Weg ein Portal mit fremder Technik. Eine gefährliche Reise mit unbekanntem Ziel beginnt …

Einblick in meine Arbeit

Der Text ist bereits aus dem Lektorat von Emmerich Books & Media gekommen und ich bin gerade dabei, die Korrekturen einzupflegen. Die lilafarbenen Textabschnitte sind die Änderungen, an denen ich gerade arbeite. Die erledigten Kommentare werde ich dann löschen. Die blau unterstrichenen Wörter sind von meinem Programm Papyrus Autor und zeigen Wortwiederholungen an, die ich nur korrigiere, wenn sie wirklich stören. Ein paar Änderungen betreffen meinen Weltenbau. Das sind zeitaufwendige Verbesserungen, weil sie sich bis tief in die Konzeption meiner Geschichte erstrecken und im ungünstigsten Fall alle meine Arbeitsvorlagen betreffen (Timeline, Konstruktion der Welt, Charakterblätter) und somit auch im gesamten Text berücksichtigen werden müssen. Zudem ist bei solchen Änderungen auch Sorgfalt angesagt, denn die Welt sollte ja in allen ALKATAR – Bänden konsistent sein.

Die folgenden Bildschirmausschnitte meiner Arbeit könnt ihr euch vergrößert anschauen, wenn ihr auf das entsprechende Bild klickt.

 

Weltenbau

Um meine Welten zu konstruieren, benutze ich die freie Software Dokuwiki. Hier habe ich alles im Überblick und die Informationen rasch zur Hand. Im unten stehenden Ausschnitt seht ihr einen Teil von Sutus. Für jeden Planeten habe ich alles Notwendige zur Welt zusammengestellt, wie etwa Lebensbedingungen, Moralvorstellungen, Gesellschaftsstruktur, Geschichte, Machtgefüge. Rechts im Bild könnt ihr anhand der Überschriften sehen, dass der gezeigte Ausschnitt nur ein winziger Teil des Textes ist. Sutus ist auch als Anhang des Buches geplant, aber dafür muss ich den Text noch eingehend überarbeiten.

 

Charakterblätter

Und zuletzt noch einen Einblick in einen meiner Charakterblätter, auch im Dokuwiki erstellt. Hier ist Alvan zu sehen, der Protagonist der Bände. Als Bild nehme ich meist eine meiner Zeichnungen. In seinem Charakterblatt sind bereits Informationen aus allen vier Bänden eingepflegt. Ihr seht schon, die Planung des letzten Bandes ist bereits in vollem Gange ;-).

Wie ihr seht, kann das Schreiben auch ziemlich komplex werden, besonders, wenn man ein ganzes Universum konstruiert. Die meisten der Informationen fließen gar nicht oder nur indirekt in den Text ein. Trotzdem sind sie beim Schreiben immens wichtig, denn sie sind immer in meinem Hinterkopf, sorgen dafür, dass sich die Welt für den Leser dichter anfühlt, realer, so, als würde sie wirklich existieren.

 

 

 

Onlinebuchmesse2018 Tag 7: Coverdesign Beate Rocholz

Die Cover meiner ALKATAR – Reihe wurden von Beate Rocholz entworfen, der Coverdesignerin vom Verlag Emmerich Books & Media. Das Buchcover ist ein wichtiges Verkaufsinstrument, sollte die Stimmung der Geschichte widerspiegelt, Interesse wecken und nichts versprechen, was der Roman nicht halten kann. Nicht mehr und nicht weniger. Und genau das ist gar nicht so einfach. Bei der ALKATAR – Reihe haben wir länger überlegt, was das verbindende Element der Bücher sein könnte, das sie auch äußerlich als Reihe charakterisieren könnte. Und da kam mein Bruder auf die Idee mit dem Genstrang, die Beate sofort umgesetzt hat. Der Strang soll ALKATARS Erbgut symbolisieren, welcher das Kernproblem darstellt und für den Protagonisten der Grund für eine lange Leidensgeschichte ist, die sich über mehrere Bände erstreckt. Dann schwebte mir noch etwas mit karger Planetenoberfläche vor. Aus diesen diffusen Angaben hat Beate dann das Cover von Band 1 entworfen. Und es hat für alle gepasst. Ich fühlte mich sofort an eine Szene im Buch erinnert, an eine Aufbruchstimmung von ALKATAR und seiner Halbschwester Anneway zu Beginn der Geschichte.

 

 

Beim Cover des zweiten Bandes „ALKATAR – Der Erbe“ teilte ich meinem Verleger mit, dass mir etwas mit einem Krieger vor einer Ruinenkulisse vorschwebe, in Braun- oder Rottönen gehalten. Damit hatte ich den Kriegersklaven Alvan im Sinn, der gleich zu Beginn der Geschichte unter mysteriösen Umständen auf eine Todesmission in eine von Bestien verseuchte Ruinenstadt geschickt wird. Bevor er in die Trümmer eindringt, steht er auf einem Hügel und betrachtet das Gelände. Beate hat meinen Vorschlag genau so umgesetzt. Was ich damit sagen will. Beate hat das Talent, sich in Geschichten einzufühlen, auf die Autoren einzugehen und den Büchern das passende Gesicht zu verleihen. Ihre Cover sind nicht irgendein Bild, sondern die Details und Farben sind wohlüberlegt, oft Symbole mit Bezug zur Handlung, individuelle Grafiken mit völlig unterschiedlichen Stilen, die mit viel Engagement und Sorgfalt gefertigt sind.

 

Wer mehr über Beate Rocholz erfahren möchte, kann sie auf folgenden Seiten besuchen:

http://www.beaterocholz.com/

https://www.br-buchcover.de/