Update ALKATAR – Die Rückkehr: Erste Rückmeldung der Testleser und Erntemarathon

Meine Testleser sind jetzt durch. Die Rückmeldung war positiv, bis auf das Ende, das mir wohl wieder einmal zu kurz geraten ist. Das ist mir bereits im zweiten Band ALKATAR – Der Erbe passiert und ich möchte diesen Fehler nicht ein zweites Mal begehen. Man sollte ja den Leser sanft aus der Handlung herausführen. Da muss ich noch einmal ran und ein bis zwei Kapitel anfügen.
Ansonsten sind ihnen nur Kleinigkeiten aufgefallen, von denen ich bereits einen Teil beseitigt habe. Jetzt gehe ich den ganzen Text noch einmal von vorne bis hinten durch, bisher 355 Normseiten.

Im Garten ist im Moment Hochsaison. Die Ernte hält uns ganz schön beschäftigt. Ich glaube, wir haben noch nie so viele Erdbeeren geerntet wie dieses Jahr. Eimerweise. Es gab Waffeln mit Erdbeeren, Grießbrei mit Erdbeeren und der Schrank steht voller Erdbeermarmelade. Zeitgleich war die Kirschernte, bei der uns mal wieder die Maden in den Früchten begrüßt haben. Jede Kirsche wurde auseinander geschnitten und begutachtet, bevor sie verwertet wurde. Alle zwei Tage werden im Moment Bohnen, Himbeeren, Tomaten und Gurken geerntet, wobei die Gurken im Freiland am falschen Mehltau eingehen. Nächstes Jahr werde ich es mit einem anderen Standort und einer resistenten Sorte versuchen. Einerseits bin ich froh, weil ich nicht alle zwei Tage Essiggurken einmachen muss, andererseits sind so ein paar Essiggurken im Winter doch eine feine Sache.

Ich füge noch ein Bild von unserer #WildNatureChallenge an, die wir gerade in unserer Facebookgruppe Fantastische Bücherwelten laufen haben. Es handelt sich um einen Textschnipsel aus ALKATAR – Die Rückkehr. Der Planet, auf dem sich mein Krieger gerade befindet, wird allerdings noch nicht verraten ;-). Nur soviel. Das ist nicht der Planet Sumas.

Buchchallenge #DerDritteSatz zu ALKATAR

Bei dieser Buchchallenge ging es darum, zu den einzelnen Kapiteln eines Buches jeweils den dritten Satz zu posten. Ich habe nicht jedes Kapitel dazu genommen, weil manche Sätze einfach zu kurz waren. Meine gesammelten Werke dazu habe ich einfach mal in einem Beitrag zusammengefasst.

Bis auf das Cover und zwei Zeichnungen von mir  stammen die Bilder von pixabay.

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Das Ende von ALKATAR – Die Rückkehr und die Überarbeitung ruft

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, das Wort „Ende“ unter den letzten Teil der ALKATAR-Reihe mit dem Arbeitstitel „Alkatar – Die Rückkehr“  zu schreiben.

Ich kann nur sagen, dass man beim Schreiben nie auslernt und bei jedem Buch vor neuen Problemen und Herausforderungen steht. Also lernt man irgendwie immer nur das aktuelle Buch zu schreiben. Abgesehen natürlich von ein paar grundlegenden Schreibregeln, die man irgendwie zu beherzigen versucht.

Bei diesem Teil waren die Protagonisten besonders launisch und haben mir meine geplante Handlung gehörig über den Haufen geworfen. Figuren, die ich mühsam entwickelt habe, wollten nicht Teil der Geschichte werden und andere, die nur am Rande vorkommen sollten, haben sich in den Mittelpunkt gedrängt. Manchmal musste ich tagelang grübeln, um zu überlegen, wie ich meine Problemkinder aus ihrer selbst geschaffenen Misere wieder hinausbekomme. Klingt verrückt? Vielleicht sind wir Autoren das. Oder sind wir das nicht alle ein bisschen?

Jedenfalls wird mich die Geschichte beim Überarbeiten auch beschäftigt halten. Da eine Figur sogar erst am Ende ihr ganzes Potential entfaltet hat, werde ich sie im Verlauf der Geschichte noch etwas ausführlicher agieren lassen müssen. Vielleicht ist das mein erstes Buch, das beim Überarbeiten wächst anstatt zu schrumpfen. Ich hoffe nicht, denn es sind jetzt bereits mehr als 350 Normseiten.

Als Pausen beim Überarbeiten plane ich noch ein paar Portraits meiner Protagonisten zu zeichnen. Es ist eine schöne Ablenkung und ich habe gerade auch Lust dazu.

Ansonsten hat uns das Selbstversorgerleben fest im Griff. Im Mai ist Pflanzzeit und die letzten Wochen waren ausgefüllt mit körperlich anstrengender Arbeit. Wir kämpfen gerade gegen eine Spatzenkolonie, die unsere Erbsen als Leckerbissen entdeckt hat. Ein feinmaschiges Netz wird sie hoffentlich davon abhalten. Und wir haben einen neuen Gast im Garten, eine Erdkröte. Ich habe sie in der Dämmerung entdeckt und sie im ersten Moment für eine springende Maus gehalten. Doch dann hat sie mich mit ihren klugen Augen angesehen. Sie hilft uns jetzt, die Nacktschnecken in ihre Schranken zu weisen.

Im Moment mache ich noch an einer Buchchallenge #DerDrittesatz mit, in der man in den sozialen Medien immer den dritten Satz eines Kapitels posten soll. Es ist spannend, was da so alles hervorkommt. Wenn ich durch den ersten Alkatarband bin, werde ich meine gesammelten Sätze auch auf die Homepage stellen.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar schöne warme Tage und bleibt gesund!

 

 

Update März: Zwischen Coronavirus und dem Ende von ALKATAR – Die Rückkehr

Zwischen Coronavirus und Klimawandel erscheint mir unsere Zeit im Moment selbst wie eine Dystopie. Hamsterkäufe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal miterleben muss. Die Welt scheint Kopf zu stehen und irgendwie will ich mich in diese Massenpanik nicht einreihen. Ja, wir haben gut reden, denn auch ohne Hamsterkäufe sind unsere Vorräte durch die Selbstversorgung gut gefüllt.  In der Kühltruhe und im Keller sind noch genug Nahrungsmittel für die nächsten Wochen. Doch ein paar Grundnahrungsmittel benötigen wir auch. Gähnende Leere fand ich beim Einkauf heute morgen beim Mehl und beim Zucker und auch bei den Tomatenkonserven, von denen wir unsere eigenen leider schon verbraucht haben. Auch Nudeln und Reis gibt es kaum noch und bei den Nüssen und Samen ist es ziemlich ausgedünnt. Ich weiß nicht, ob die Hamsterkäufe übertrieben sind. Die Medien warnen davor, in Panik zu verfallen. Aber ist Deutschland wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet? Wenn ich unsere Regierung betrachte, deren Taktik meist im „Aussitzen“ besteht, glaube ich das eher nicht …

 

Daneben läuft das normale Leben weiter. Die Gartensaison fängt langsam wieder an. Der Winter war viel zu mild und die Gehölze treiben fleißig Knospen. Die neue Gartenplanung steht, das Saatgut ist bestellt und die ersten Pflanzen wie Paprika, Lauch und Salat sprießen  im Gewächshaus. Auch den Baumschnitt haben wir hinter uns gebracht, das Schrettern der Äste und einen Teil des Kompostes auf Beerensträuchern und Beeten ausgebracht.

 

Das letzte Buch der ALKATAR-Reihe geht auf sein Ende zu und es fehlen noch etwa zwei bis drei Kapitel.

Hier noch ein kleiner Textauszug, an dem ich gerade arbeite. Nein, das ist nicht der Schluss, nur ein Aufatmen des Protagonisten vor dem letzten Sturm.

„Schließlich kam der Wachzyklus, an dem die erste Dämmerung über den Horizont kroch, die aufsteigende Sonne den Schnee in glitzernde Tropfen verwandelte und die Pflanzen in den Felsspalten zu neuem Leben erweckte. Gluckernd bahnte sich das Wasser seinen Weg ins Tal. Rinnsaale wurden zu Flüssen und Flüsse zu reißenden Strömen. Bunte Blüten und Blätter schossen wie Stacheln aus dem Boden, entfalteten sich in der kargen Ödnis zur üppigen Pracht. Er blinzelte in die zunehmende Helligkeit und sog den würzigen Duft ein. Wie er das vermisst hatte. Genau das war der Augenblick, nach dem er sich immer gesehnt hatte.“

Das Bild stammt von einem unserer Wanderurlaube im Nationalpark Rondane (Norwegen). Es erschien mir passend für diese Textstelle.

Und damit wünsche ich euch eine friedliche Zeit. Lasst euch nicht verrückt machen, bleibt gesund und Händewaschen nicht vergessen!

Feiertagsgrüße, Rückblick und Ausblick auf das neue Jahr

2019 ist der dritte Band der ALKATAR-Reihe Katharsis erschienen und der letzte Band ALKATAR – Die Rückkehr nahm immer mehr Formen an. Eine Karte von Sumas ist entstanden, ein Portrait von Alvan und dem Halwaren Hag’Ba. Die Handlung bewegt sich auf das Ende der Tetralogie zu und ich hoffe, das Buch 2020 veröffentlichen zu können.

Pläne für neue Projekte schwirren mir im Kopf herum, die ich aber noch sortieren muss. Gerne würde ich weiter in diesem Universum schreiben, aber mal sehen …

Auf jeden Fall wünsche ich euch alles Gute im neuen Jahr. Mögt ihr gesund bleiben, einige eurer Wünsche in Erfüllung gehen und ihr die Welt ein wenig besser machen. Mögen wir es schaffen, alle gemeinsam an unserer Zukunft zu arbeiten, daran, dass die Erde als eine lebenswerte Welt erhalten bleibt.

Textschnipsel aus ALKATAR – Die Rückkehr

Zum Jahresausklang und für die Feiertage habe ich noch einen Text aus meinem unlektorierten Manuskript ALKATAR – Die Rückkehr für euch ausgewählt.

Wie auch in den Vorgängerbänden spielt die Handlung nicht nur auf einer Welt …

Noch immer wütend richtete sich Alvan auf, sah sich verwundert um. Sie befanden sich nicht mehr im Dschungel, sondern auf einer kargen Ebene mit niedrigem blassblauem, korallenförmigem Gebüsch. Wolken jagten wie Nebel über die hellen, mit rötlichem Moos bewachsenen Felsen. „Wo zum Teufel sind wir und wo ist Halona?“
Der Halware breitete seine Flügel aus. „Wir sehen uns oben auf dem Gipfel“, sagte er und hob ab. „Wir warten dort auf dich.“
„Was? Bleib hier, du hässlicher vierarmiger Geier.“
Elegant flog Hag’Ba davon, schraubte sich immer höher in die Luft, bis er von den Fetzenwolken verschluckt wurde.
Der Gipfel war ein Monstrum von einem Berg, der in einiger Entfernung seitlich aufragte und dessen Spitze in Wolken gehüllt war.

„Was soll dieses Spiel, Hag’Ba?“, sprach Alvan zu sich, während er loslief. Plattenartige Gesteinsschichten, von der Witterung glattgescheuert, führten wie unterschiedlich hohe Stufen einer unebenen Treppe steil nach oben. Er hetzte den Berg hinauf, immer weiter, bis sein Atem jagte, sein Herz rasend pumpte und ihm der Schweiß in Strömen über den Körper rann. Für einen Moment gab es nur den Berg, den Aufstieg und ihn. Keuchend blieb er schließlich stehen und blickte zurück. Der Wind pfiff ein eisiges Lied, leckte die Feuchtigkeit von seiner Haut, zerrte an der Kleidung und peitschte ihm die Haare ins Gesicht. Er erkannte eine Hochebene, die aus dem Dschungel herausragte wie ein weißer Wal aus einem grünen unendlichen Meer, in dem hier und da weißliche Türme aufragten. Für mich ist das dort unten die Hölle, aber für die Halwaren muss es das Paradies sein. Was hat sie bewogen, es zu verlassen, um den Mullucks dabei zu helfen, so viel Reichtum anzuhäufeln? Seine Gedanken wurden klarer, die Wut ein Tier, das er zügeln konnte. Als sein Atem sich beruhigt hatte, kletterte er weiter, diesmal langsamer, um den Gipfel ohne Pause erreichen zu können.
Oben angekommen, beugte er sich keuchend nach vorne. Vor ihm saßen Hag’Ba und Din’Ba, zwischen ihnen wie eine Zwergin Halona, die ihn lächelnd begrüßte. „Während du dich abreagiert hast, haben wir uns nett unterhalten“, sagte sie. „Wusstest du, dass die Halwaren Heldenlieder singen, in denen auch du vorkommst?“
„Heldenlieder, was?“, schnaubte er verächtlich. „Sie sollten lieber Friedenslieder singen.“
„Man könnten den Eindruck bekommen, du bettelst mit Gewalt um deinen Tod. Aber so leicht wirst du uns nicht los, denn es ist nicht so, wie du vielleicht denkst. Setz dich zu uns, damit wir uns über die Mission unterhalten können“, befahl Hag’Ba.