Von fremden Welten und Bienen, die Zelte bauen

Update ALKATAR – Die Rückkehr Mai 2019

Mit dem Schreiben bin ich jetzt nicht mehr weitergekommen, denn im April und Mai steht im Selbstversorgerleben erst einmal die Anzucht der Pflanzen und die Beetvorbereitung im Vordergrund. Das Gewächshaus bricht aus allen Nähten und ich weiß um diese Jahreszeit meist nicht mehr, wohin ich die ganzen empfindlichen Jungpflanzen stellen soll. Es ist aber auch die Zeit, in der sich allmählich die Beete mit den unempfindlicheren Kulturen wie Kartoffeln, Kohl, Mangold, rote Rüben, Zwiebeln und Möhren füllen.

Was beim Schreiben notwendig geworden ist, ist eine weitere Recherche. Nach einem Teil, der in einer hochtechnisierten Welt spielte, steht jetzt ein archaischer Planet im Mittelpunkt, dessen Zivilisation sich zurückentwickelt hat. Da ich auf die stimmige Konstruktion einer Zivilisation immer besonderen Wert lege, musste ich mich mit unzähligen Punkten beschäftigen, bevor ich meine Figuren in dieser neuen Szenerie agieren lassen kann, wie etwa Flora und Fauna, Wetter, Kulturen, Gebräuche, Geschichte. Manchmal sind es kleine Eigenheiten, die Einfluss auf die Handlung nehmen können und das Gefühl vermitteln, es mit einer realen Welt zu tun zu haben. Meine letzte Recherche betraf daher etwa, wie man mit primitiven Mitteln Wasser transportieren kann, wie man kocht oder aus welchen Materialien man Bogensehen herstellt. Es ist gar nicht so einfach, dazu etwas zu finden.

Außerdem kamen noch ein paar Figuren dazu, über deren Lebensgeschichte, Charakter und Aussehen ich mir Gedanken machen musste. Dazu gehört auch immer eine grobe Skizzierung ihrer Ziele und Hindernisse. Meist machen auch meine Nebenfiguren eine Entwicklung durch, auch wenn es nur eine kleine ist. Was mir noch immer im Kopf herumspukt, ist diese vermaledeite Karte von Sumas. Mal schauen, ob ich da einen zweiten Anlauf wage. Ach, ja. Und zeichnen wollte ich auch noch ein paar der Charaktere.

Von Bienen, die Zelte bauen

In unserem Garten haben wir eine interessante Entdeckung gemacht. Eine Wildbiene, die Zelte baut.

Entdeckt haben wir sie, als wir sie beobachteten, wie sie kleine Stöckchen durch die Gegend geflogen und sie um ein Schneckenhaus herum drapiert hat. Das war abends gewesen. Das Schneckenhaus hat sie vorher mit der Öffnung nach unten gedreht.

Am nächsten Morgen befand sich an dieser Stelle ein regelrechtes Zelt aus Stöckchen und Halmen und diese kleine Wesen war immer noch fleißig dabei, immer mehr Material herbeizuschaffen. Das legte sie nicht nur auf einen Haufen, sondern flocht es geschickt so ein, dass es eine Zeltform bekam. Gegen Mittag war sie bereits fertig mit ihrem Werk und hatte auch schon das nächste Schneckenhaus gefunden.

Mein Schwager, der Imker ist, erzählte uns, dass es sich um eine seltene, vom Aussterben bedrohte Mauerbienenart handelt, die ihre Brut in Schneckengehäusen ablegt und als Tarnung dieses Zelt darüber baut. Ich erinnerte mich daran, auch letztes Jahr solche Häufchen bei uns gesehen zu haben, die ich dann einfach mit dem Fuß zur Seite gewischt habe, weil ich nicht wusste, was das war. Schaden habe ich damit wahrscheinlich  nicht angerichtet, da ich das Schneckenhaus ja nicht beschädigt hatte. Vermutlich ist die Biene auf dem Bild sogar eine, die bei uns geschlüpft ist.

Leider hat die Biene den Bau bei dem zweiten Schneckenhaus abgebrochen und auch kein Gelege eingebracht. Wir vermuten, dass sie ein Vogel oder ein Auto erwischt hat. Das eine Nest müssen wir jetzt hegen und pflegen und hoffen auf Nachkommen im nächsten Jahr.

 

Update April 2019: Katharsis rückt näher und der Frühling lockt

ALKATAR – Katharsis

Langsam geht es in Richtung Veröffentlichung von Band 3 „ALKATAR – Katharsis“ und ich habe einen Teil meiner Zeit darauf verwendet, ein paar Grafiken zu erstellen. Geplant ist, den ersten Band zur Einführung erstmals fünf Tage kostenlos anzubieten. Bin mal gespannt, ob alles klappt. Die Bücher sind vielleicht sogar schon heute aus der Druckerei gekommen. Ich warte noch auf eine Benachrichtigung von meinem Verlag Emmerich Books und Media.

ALKATAR – Die Rückkehr

Mein Kartenzeichenprojekt für Band 4 „ALKATAR – Die Rückkehr“ liegt erst einmal auf Eis. Es wollte mir nicht so recht gelingen und aus der Karte wuchs so langsam ein Gemälde. Nein, das war nicht mein Ziel. Kartenzeichnen ist ein Kapitel für sich, das ich zu einem späteren Zeitpunkt weiterführe, wenn sich mein Frust etwas gelegt hat. Hier weiterlesen…

ALKATAR – Die Rückkehr: Die Sumariterin Ralyana

Den Anhang und die Karte des dritten Bandes habe ich jetzt fertig überarbeitet und ebenfalls an den Verlag gesandt.

In der Wartezeit mache ich wieder mit Band 4 ALKATAR – Die Rückkehr weiter. Beim Erstellen der Charakterblätter ging mir eine der Hauptfiguren nicht mehr aus dem Sinn, die ich dann auch unbedingt zeichnen musste.

Wer sie sehen möchte, findet sie hier

So, jetzt geht es wieder zurück an die Charakterblätter zur nächsten Figur.

ALKATAR – Die Rückkehr

Während ALKATAR – Die Suche nach meinem ersten Überarbeitungsschritt abermals im Lektorat verweilt, geht es mit der Überarbeitung der Sutuskarte und des Anhanges weiter.

Zusätzlich spukt mir intensiv die Handlung von Band 4 im Kopf herum und lässt mir keine Ruhe. Auf der einen Seite freut mich das, denn was ist ein Autor ohne Ideen? Auf der anderen Seite stört es bei der Überarbeitung von Band 3. Es ist also gleichzeitig Fluch und Segen.

Jedenfalls musste ich mal Pause einlegen und habe meine Zeit mit Zeichnen verbracht, denn auch das Selbstversorgerleben ruht bei diesem Wetter, bei den langen Nächte und kurzen Tage. Herausgekommen ist eine Figur aus Band 4, der Wächter und Seelsorger Shizmold Jassese. Wer mehr über Band 4 und den Wächter wissen möchte, kann mal hier vorbeischauen.