Die Aussaat

Bei uns beginnt die Aussaat bereits Anfang Januar mit Paprika, Peperoni, Salat und Lauch auf der Fensterbank.

Die Samen sortiere ich nach Aussaatmonaten und verwahre sie an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort auf.

Aussaatschalen

Als Aussaatschälchen haben sich bei mir Quark-, Magarine-, oder Frischkäsebecher bewährt. Eigentlich ist jede Verpackung geeignet, welche die richtige Form dafür aufweist. Warum hier nicht recyceln? Diese Verpackungen sind stabil, spülmaschinenfest, kostenlos und meist in ausreichender Zahl vorhanden. Wenn man sie nicht selbst hat, geht man im Bekanntenkreis sammeln ;-).

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Selbstversorgung: Unser Gartenplan

Da die Selbstversorgung mit Obst und Gemüse ein Teil unseres Ausstieges darstellt, nimmt das Gärtnern auch einen Teil unseres Lebens ein. Mit folgendem Plan gelingt es uns, einen Großteil unserer Nahrung selbst zu produzieren, ausreichend für zwei Erwachsene.

Unseren Garten bewirtschaften wir schon viele Jahre und mit der Zeit hat sich dieser Gartenplan entwickelt. Bei der Planung habe ich unseren Bedarf an den einzelnen Gemüsesorten berücksichtigt und Regeln aus Fruchtfolge und Mischkultur angewendet. Continue reading Selbstversorgung: Unser Gartenplan

Unser Ausstieg aus der Konsumgesellschaft Teil 2

Die Autorin Anna Wittig hat mich vor einiger Zeit auf ihrer Facebookseite Awen Druidin zu unserem „Ausstieg“ aus der Konsumgesellschaft befragt.

Teil 2: Worauf verzichtest du und was ist noch an die Gesellschaft angelehnt?

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass wir keine Totalaussteiger sind. Wir sind Vegetarier und können so einen Teil unserer Ernährung in unserem Garten selbst anbauen (Obst und Gemüse).
Trotzdem nutzen wir auch die Annehmlichkeiten der modernen Gesellschaft.

Was noch an die Gesellschaft angelehnt ist:

  • Wir besitzen ein kleines Fachwerkhaus mit Selbstversorgergarten, Kleingewächshaus, Frühbeetkasten und normaler Infrastruktur, also Wasser, Strom, Heizung und Internet.

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Ein Nashorn im Kompost

Wer jetzt solche Tierchen im Kompost findet, bitte nicht umbringen. Das sind Nashornkäferlarven, die von den morschen Holzresten leben, also helfen, das Schrettergut vom Herbst zu zerkleinern. Sie richten keinerlei Schaden im Garten an, auch die ausgewachsenen Käfer nicht, obwohl sie von der Größe imposant sind. Sie stehen im Bundesartenschutzgesetz als besonders geschützte Tierart. Diese Krabbeltierchen verbreiten sich immer mehr in unseren Hausgärten. Ihr natürlicher Lebensraum, der Wald, wird für sie immer lebensfeindlicher, da sie Totholz benötigen und drei bis fünf Jahre ungestörte Entwicklungszeit. Das hat unser intensiv genutzter „Wirtschaftswald“ meist nicht mehr zu bieten. Continue reading Ein Nashorn im Kompost