Herius als neue Figur in ALKATAR – Die Rückkehr

Darf ich vorstellen?

Das ist Herius als mein neuestes Portrait aus dem letzten ALKATAR-Band. Er ist Anführer von Ousadaps Söhnen. Ousadap! Daran erinnert sich vielleicht der eine oder andere. Mehr verrate ich aber nicht. Jedenfalls kommt Alvan mit Herius ins Gehege. Wie sollte es auch anders sein? Wer sich durchsetzt, wird sich zeigen …

Das Hintergrundbild stammt von einem unserer Norwegenurlaube, dem Nationalpark Dovrefjell,

Stand des Manuskriptes

Die Rohfassung ist jetzt zum Verlag von Emmerich Books & Media gegangen. Zwei Drittel des Buches haben ein erstes Lektorat hinter sich und ich habe es zur Überarbeitung bereits zurückerhalten. Jetzt muss ich ein paar stilistische Verbesserungen vornehmen und inhaltlich noch an ein paar Stellen feilen, wo es um Alvans Persönlichkeitsentwicklung geht oder wo noch ein paar Informationen für den Leser ergänzt werden sollen. Ich habe zu oft „war“, „hatte“ und „diese“ benutzt. Da bin ich gerade dran, das zu beseitigen.

Ansonsten geht das Selbstversorgerleben seinen jahreszeitlichen Gang. Im Moment werden gerade die Paprika und Peperoni reif. Die Tomatenpflanzen haben ihre beste Zeit hinter sich. Ein paar Gemüsesorten wie Rote Rüben, Kraut, Möhren lassen wir stehen, bis der erste Frost gemeldet wird. Der erste Kompost wird über die Beete verteilt.  Bei der Hitze im Moment zweifelt man daran, ob es überhaupt einen Winter geben wird.

Was traurig ist und mich wirklich belastet. Unser Wald im Taunus stirbt durch die Dürre. Zuerst waren es die Fichten, jetzt die Buchen. Ganze Waldstücke sind abgestorben und werden im Moment gerodet. Kahle Baumkronen zeigen, welche Gebiete nächstes Jahr dran sein werden. Es werden viele sein. Verdammt viele.

 

Das Ende von ALKATAR – Die Rückkehr und die Überarbeitung ruft

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, das Wort „Ende“ unter den letzten Teil der ALKATAR-Reihe mit dem Arbeitstitel „Alkatar – Die Rückkehr“  zu schreiben.

Ich kann nur sagen, dass man beim Schreiben nie auslernt und bei jedem Buch vor neuen Problemen und Herausforderungen steht. Also lernt man irgendwie immer nur das aktuelle Buch zu schreiben. Abgesehen natürlich von ein paar grundlegenden Schreibregeln, die man irgendwie zu beherzigen versucht.

Bei diesem Teil waren die Protagonisten besonders launisch und haben mir meine geplante Handlung gehörig über den Haufen geworfen. Figuren, die ich mühsam entwickelt habe, wollten nicht Teil der Geschichte werden und andere, die nur am Rande vorkommen sollten, haben sich in den Mittelpunkt gedrängt. Manchmal musste ich tagelang grübeln, um zu überlegen, wie ich meine Problemkinder aus ihrer selbst geschaffenen Misere wieder hinausbekomme. Klingt verrückt? Vielleicht sind wir Autoren das. Oder sind wir das nicht alle ein bisschen?

Jedenfalls wird mich die Geschichte beim Überarbeiten auch beschäftigt halten. Da eine Figur sogar erst am Ende ihr ganzes Potential entfaltet hat, werde ich sie im Verlauf der Geschichte noch etwas ausführlicher agieren lassen müssen. Vielleicht ist das mein erstes Buch, das beim Überarbeiten wächst anstatt zu schrumpfen. Ich hoffe nicht, denn es sind jetzt bereits mehr als 350 Normseiten.

Als Pausen beim Überarbeiten plane ich noch ein paar Portraits meiner Protagonisten zu zeichnen. Es ist eine schöne Ablenkung und ich habe gerade auch Lust dazu.

Ansonsten hat uns das Selbstversorgerleben fest im Griff. Im Mai ist Pflanzzeit und die letzten Wochen waren ausgefüllt mit körperlich anstrengender Arbeit. Wir kämpfen gerade gegen eine Spatzenkolonie, die unsere Erbsen als Leckerbissen entdeckt hat. Ein feinmaschiges Netz wird sie hoffentlich davon abhalten. Und wir haben einen neuen Gast im Garten, eine Erdkröte. Ich habe sie in der Dämmerung entdeckt und sie im ersten Moment für eine springende Maus gehalten. Doch dann hat sie mich mit ihren klugen Augen angesehen. Sie hilft uns jetzt, die Nacktschnecken in ihre Schranken zu weisen.

Im Moment mache ich noch an einer Buchchallenge #DerDrittesatz mit, in der man in den sozialen Medien immer den dritten Satz eines Kapitels posten soll. Es ist spannend, was da so alles hervorkommt. Wenn ich durch den ersten Alkatarband bin, werde ich meine gesammelten Sätze auch auf die Homepage stellen.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar schöne warme Tage und bleibt gesund!

 

 

Zahncreme ganz einfach selbst gemacht

Wenn man Plastikmüll und unnötige Chemie vermeiden möchte und bestimmen möchte, was in der eigenen Zahncreme so alles drin ist, was liegt dann näher, als sie selbst herzustellen? Jedenfalls geht es denkbar einfach. Dieses Rezept verwenden wir jetzt über ein Jahr und haben gute Erfahrungen damit gemacht.

Zutaten

  • 80ml frisch aufgebrühten Tee nach eigener Wahl. Ich nehme meist drei bis vier Salbeiblätter (entzündungshemmend, antibakteriell) und ein paar Pfefferminzblättchen (Geschmack) aus dem Garten, überbrühe sie mit heißem Wasser und lasse sie etwa 10 Minuten zugedeckt ziehen. Alternativ kann man auch nur heißes Wasser nehmen und der Zahncreme später vier bis fünf Tropfen Pfefferminzöl beigeben.
  • 20g Kokosöl (pflegt das Zahnfleisch, wirkt antibakteriell)
  • etwa 200g fein vermahlene Schlemmkreide (Calciumcarbonat) (erhältlich etwa im Stübener Kräutergarten)

Herstellung

Das Kokosöl im heißen Tee schmelzen. Soviel Schlemmkreide zugeben, dass es eine cremige Masse ergibt. Zahncreme in ein Schraubglas füllen (Kunststoffbehälter zerkratzen durch die Schlemmkreide). Fertig.

Tipps

Vor Gebrauch gut umrühren, da sich die schwereren Bestandteile unten absetzen.

Nicht zu viel Zahncreme herstellen, sodass ihr sie in etwa zwei bis drei Wochen verbrauchen könnt. Für einen Single reicht bei zweimal täglichem Zähneputzen die Hälfte des Rezeptes.

Fluor ja oder nein?

Da wir bezüglich der Verwendung von Fluor in Zahncreme widersprüchliche Informationen erhalten haben, also jetzt nicht entscheiden können, ob es nützlich oder schädlich ist, haben wir uns für einen Kompromiss entschieden. Wir nutzen einmal die Woche eine flourhaltige Zahncreme.

Hafermilch ganz einfach selbst gemacht

Da wir Schritt für Schritt Alternativen für Tierprodukte suchen, haben wir uns die letzten Wochen mit der Milch beschäftigt. Sojamilch konnte uns nicht überzeugen, da sie zu mehlig schmeckt, Cashewnüsse und Mandeln erschienen uns zu rohstoffintensiv. Hafer dagegen konnte uns geschmacklich, ökologisch und vom Zubereitungsaufwand überzeugen. Außerdem konnten wir dadurch auch deutlich unseren Plastikabfall reduzieren, da es Milchalternativen ausschließlich in Tetrapacks zu geben scheint, in denen man dann hauptsächlich Wasser transportiert. Wir kaufen jetzt einfach Hafer in Großpackungen.

Wir nutzen die Hafermilch für Kakao, für Kaffee (weißt jedoch deutlich weniger), zum Backen, für Müsli und für Salatsaucen. Wo sie uns nicht überzeugen konnte, war etwa in Vanillesauce oder als Alternative zu Milch in Kartoffelcratin. Wir setzen also noch für wenige Gelegenheiten echte Milch ein.

Hier also unser Rezept. Continue reading Hafermilch ganz einfach selbst gemacht

Das Erdbeerquartier

 

Die Erdbeerzeit gehört zu einem Highlight in der Gartensaison, besonders dann, wenn man auf den Früchtekauf verzichtet und auf die eigene Ernte wartet. Wer einmal eigene Erdbeeren genascht hat, tut sich schwer mit der in Supermärkten angebotenen Massenware, die nur auf Haltbarkeit und Aussehen getrimmt ist. Continue reading Das Erdbeerquartier