Unser Ausstieg aus der Konsumgesellschaft Teil 2

Die Autorin Anna Wittig hat mich vor einiger Zeit auf ihrer Facebookseite Awen Druidin zu unserem „Ausstieg“ aus der Konsumgesellschaft befragt.

Teil 2: Worauf verzichtest du und was ist noch an die Gesellschaft angelehnt?

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass wir keine Totalaussteiger sind. Wir sind Vegetarier und können so einen Teil unserer Ernährung in unserem Garten selbst anbauen (Obst und Gemüse).
Trotzdem nutzen wir auch die Annehmlichkeiten der modernen Gesellschaft.

Was noch an die Gesellschaft angelehnt ist:

  • Wir besitzen ein kleines Fachwerkhaus mit Selbstversorgergarten, Kleingewächshaus, Frühbeetkasten und normaler Infrastruktur, also Wasser, Strom, Heizung und Internet.

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Unser Ausstieg aus der Konsumgesellschaft Teil 1

Die Autorin Anna Wittig hat mich vor einiger Zeit auf ihrer Facebookseite Awen Druidin zu unserem „Ausstieg“ aus der Konsumgesellschaft befragt.

Teil 1: Was hat dich bewogen, den Schritt „zurück zur Natur“ zu wagen?

Eigentlich war ich immer schon naturverbunden und der Schritt „zurück zur Natur“ eine notwendige Konsequenz. Wobei wir keine Totalaussteiger sind, sondern einen Mittelweg versuchen. Hier weiterlesen…

Die abhängige Arbeit und warum sie nicht Ziel der Freiheit sein kann

Das Ende des Arbeitsethos

Warum machen wir das bloß?

Wir lassen uns vorschreiben, wo, wann und wie wir eine aufgezwungene, teils nutzlose und oft sogar gesellschaftlich schädliche Tätigkeit zu verrichten haben. Wir schuften 40 oder viel mehr Stunden in der Woche an Orten, wie Großraumbüros, nachdem wir uns umweltschädlich zusammen in der Masse durch den Stau zum Arbeitsplatz gezwängt haben und sind am Ende auch noch stolz darauf.

Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Familien, unsere Freunde und am Ende auch uns selbst. Kann man darauf stolz sein?

Gibt es nicht genug Untersuchungen, die zeigen, dass die Hälfte der Arbeitnehmer nur noch Dienst nach Vorschrift macht und ein großer Teil schon die innere Kündigung ausgesprochen hat? Fallen nicht die zunehmenden Fälle der Erschöpfungsdepression auf, die sich in manch Bekanntenkreis mehren?

Man lebt nur noch von Wochenende zu Wochenende, verbringt zu viel Zeit vor dem Fernseher und konsumiert ein künstliches Konservenleben. Ist das Leben? Hier weiterlesen…

Ein Nashorn im Kompost

Wer jetzt solche Tierchen im Kompost findet, bitte nicht umbringen. Das sind Nashornkäferlarven, die von den morschen Holzresten leben, also helfen, das Schrettergut vom Herbst zu zerkleinern. Sie richten keinerlei Schaden im Garten an, auch die ausgewachsenen Käfer nicht, obwohl sie von der Größe imposant sind. Sie stehen im Bundesartenschutzgesetz als besonders geschützte Tierart. Diese Krabbeltierchen verbreiten sich immer mehr in unseren Hausgärten. Ihr natürlicher Lebensraum, der Wald, wird für sie immer lebensfeindlicher, da sie Totholz benötigen und drei bis fünf Jahre ungestörte Entwicklungszeit. Das hat unser intensiv genutzter „Wirtschaftswald“ meist nicht mehr zu bieten. Hier weiterlesen…