Ein neues Projekt und eine neue Figur

So, wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, widme ich mich einem neuen Projekt. „Immer wieder Überleben“ lautet der vorläufige Arbeitstitel einer Geschichte, die in der Jetztzeit auf der Erde beginnt und sich in die nahe Zukunft erstreckt. Sie wird abgeschlossen sein, also kein Mammutprojekt wie das Alkataruniversum werden.

Mit einer groben Handlungsskizze und einer Zeichnung habe ich jetzt den Grundstein gelegt. Was dabei herausgekommen ist, wollte ich euch schon einmal zeigen.

Darf ich vorstellen? Das ist Fiona, die Protagonistin meines neuen Projektes. Als nächstes werde ich ihre Tochter malen. Und ja, ihren Kater. Das wird wohl die erste Katze sein, die ich seit sehr langer Zeit zeichne. Wie lange? Seit meiner Kindheit, denke ich und ich bin gespannt, wie mir das gelingen mag. Viel mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt über das Schreiben noch gar nicht verraten, denn in der Planungsphase verhält sich die Geschichte noch wie ein Tintenspritzer in Wasser. Man weiß nicht, welche Form er annehmen wird. Alle Wege sind offen, können sich verschlingen, drehen und in Sackgassen enden. Ich weiß zwar, wo ich hin möchte, aber weiß noch nicht, wo meine Figuren mich letztendlich hinführen werden.

Und sonst so? Wir haben im Moment alle Hände voll zu tun. Das Gewächshaus platzt aus allen Nähten und die ersten Pflanzen sind bereits ins Freiland gezogen. Im Moment hadere ich noch damit, ob ich die empfindlichen Pflanzen ebenfalls raus setzen soll. Eisheilige scheint es dieses Jahr nicht zu geben, aber wir haben auch schon Nachtfröste Ende Mai erlebt. Naja, mal schauen. Jedenfalls scheint sich bereits eine Trockenheit anzubahnen und ich hoffe, sie weitet sich nicht abermals zur Dürre aus.

Nach dem feuchtkalten Dilemma im letzten Jahr, in dem uns die Braun- und Krautfäule im Freiland sämtliche Tomaten und Gurken binnen kürzester Zeit dahingerafft hat, haben wir uns noch ein Tomatenhaus zugelegt, in das Gurken und Paprika einziehen sollen. Im Moment sitzt dort noch Salat, den wir noch wegessen müssen.

Das Hintergrundbild stammt von pixabay

 

 

 

Schnegel nicht gleich Nacktschnecke

Da wir in unserem Gewächshaus zwei Tigerschnegel beherbergen, wollte ich euch etwas über diese bemerkenswerten Tiere erzählen, die oft mit gewöhnlichen Nacktschnecken verwechselt werden. Doch handelt es sich um Nützlinge, keine Schädlinge. Sie leben hauptsächlich von verrotteten Pflanzenmaterial, Pilzen, Aas und – was für viele Gartenbesitzer interessant sein dürfte – ab und zu auch mal von Nacktschnecken. Man sagt, sie könnten Schnecken verspeisen, die in etwa ihrer Größe entsprechen und fressen auch das Gelege der Plagegeister. Continue reading Schnegel nicht gleich Nacktschnecke

Update ALKATAR – Die Rückkehr: Erste Rückmeldung der Testleser und Erntemarathon

Meine Testleser sind jetzt durch. Die Rückmeldung war positiv, bis auf das Ende, das mir wohl wieder einmal zu kurz geraten ist. Das ist mir bereits im zweiten Band ALKATAR – Der Erbe passiert und ich möchte diesen Fehler nicht ein zweites Mal begehen. Man sollte ja den Leser sanft aus der Handlung herausführen. Da muss ich noch einmal ran und ein bis zwei Kapitel anfügen.
Ansonsten sind ihnen nur Kleinigkeiten aufgefallen, von denen ich bereits einen Teil beseitigt habe. Jetzt gehe ich den ganzen Text noch einmal von vorne bis hinten durch, bisher 355 Normseiten.

Im Garten ist im Moment Hochsaison. Die Ernte hält uns ganz schön beschäftigt. Ich glaube, wir haben noch nie so viele Erdbeeren geerntet wie dieses Jahr. Eimerweise. Es gab Waffeln mit Erdbeeren, Grießbrei mit Erdbeeren und der Schrank steht voller Erdbeermarmelade. Zeitgleich war die Kirschernte, bei der uns mal wieder die Maden in den Früchten begrüßt haben. Jede Kirsche wurde auseinander geschnitten und begutachtet, bevor sie verwertet wurde. Alle zwei Tage werden im Moment Bohnen, Himbeeren, Tomaten und Gurken geerntet, wobei die Gurken im Freiland am falschen Mehltau eingehen. Nächstes Jahr werde ich es mit einem anderen Standort und einer resistenten Sorte versuchen. Einerseits bin ich froh, weil ich nicht alle zwei Tage Essiggurken einmachen muss, andererseits sind so ein paar Essiggurken im Winter doch eine feine Sache.

Ich füge noch ein Bild von unserer #WildNatureChallenge an, die wir gerade in unserer Facebookgruppe Fantastische Bücherwelten laufen haben. Es handelt sich um einen Textschnipsel aus ALKATAR – Die Rückkehr. Der Planet, auf dem sich mein Krieger gerade befindet, wird allerdings noch nicht verraten ;-). Nur soviel. Das ist nicht der Planet Sumas.

Hafermilch ganz einfach selbst gemacht

Da wir Schritt für Schritt Alternativen für Tierprodukte suchen, haben wir uns die letzten Wochen mit der Milch beschäftigt. Sojamilch konnte uns nicht überzeugen, da sie zu mehlig schmeckt, Cashewnüsse und Mandeln erschienen uns zu rohstoffintensiv. Hafer dagegen konnte uns geschmacklich, ökologisch und vom Zubereitungsaufwand überzeugen. Außerdem konnten wir dadurch auch deutlich unseren Plastikabfall reduzieren, da es Milchalternativen ausschließlich in Tetrapacks zu geben scheint, in denen man dann hauptsächlich Wasser transportiert. Wir kaufen jetzt einfach Hafer in Großpackungen.

Wir nutzen die Hafermilch für Kakao, für Kaffee (weißt jedoch deutlich weniger), zum Backen, für Müsli und für Salatsaucen. Wo sie uns nicht überzeugen konnte, war etwa in Vanillesauce oder als Alternative zu Milch in Kartoffelcratin. Wir setzen also noch für wenige Gelegenheiten echte Milch ein.

Hier also unser Rezept. Continue reading Hafermilch ganz einfach selbst gemacht

Das Erdbeerquartier

 

Die Erdbeerzeit gehört zu einem Highlight in der Gartensaison, besonders dann, wenn man auf den Früchtekauf verzichtet und auf die eigene Ernte wartet. Wer einmal eigene Erdbeeren genascht hat, tut sich schwer mit der in Supermärkten angebotenen Massenware, die nur auf Haltbarkeit und Aussehen getrimmt ist. Continue reading Das Erdbeerquartier