ALKATAR – Die Rückkehr

Während ALKATAR – Die Suche nach meinem ersten Überarbeitungsschritt abermals im Lektorat verweilt, geht es mit der Überarbeitung der Sutuskarte und des Anhanges weiter.

Zusätzlich spukt mir intensiv die Handlung von Band 4 im Kopf herum und lässt mir keine Ruhe. Auf der einen Seite freut mich das, denn was ist ein Autor ohne Ideen? Auf der anderen Seite stört es bei der Überarbeitung von Band 3. Es ist also gleichzeitig Fluch und Segen.

Jedenfalls musste ich mal Pause einlegen und habe meine Zeit mit Zeichnen verbracht, denn auch das Selbstversorgerleben ruht bei diesem Wetter, bei den langen Nächte und kurzen Tage. Herausgekommen ist eine Figur aus Band 4, der Wächter und Seelsorger Shizmold Jassese. Wer mehr über Band 4 und den Wächter wissen möchte, kann mal hier vorbeischauen.

Onlinebuchmesse2018 Tag 5 Anja Fahrner Autorin: Das Verlagsteam bei Emmerich Books & Media

 

Meine ALKATAR – Reihe hat beim Kleinverlag Emmerich Books & Media eine Heimat gefunden. Und an dieser Stelle möchte ich diejenigen vorstellen, ohne die meine Bücher nicht das geworden wären, was sie jetzt sind.

Eine Geschichte wächst mit einem guten Team. Ein Buchprojekt ist komplex und man ist als Autor niemals perfekt. Oft fehlt die Distanz, um bestimmte Unzulänglichkeiten des Textes wahrzunehmen, sei es inhaltliche Logikfehler, unzureichende Erklärungen für die Leser oder langatmige Passagen, um nur einige Dinge zu nennen. Hier kommt der Lektor ins Spiel, der mit wachem Verstand den Text auf seine Schwachstellen prüft und dem Autor mit dem nötigen Fingerspitzengefühl seine Meinung darlegen sollte. Das ist manchmal nicht leicht, für beide Seiten. Aber ohne ehrliche Rückmeldung vom Lektor und eine gehörige Portion Einsichts- und Reflexionsvermögen auf Seiten des Autors gibt es keine Entwicklung und man macht immer wieder die gleichen Fehler. Aber damit würde das Werk einen Großteil seines Potential verschenken. Also heißt es, aufeinander zugehen und zusammen an der Verbesserung arbeiten. An dieser Stelle möchte ich Peter Emmerich für seine Geduld, sein Einfühlungsvermögen und seine unzähligen Tipps danken. Neben seiner Tätigkeit als Lektor lenkt er auch die Belange des Verlages Emmerich Books & Media.

Dann wäre noch der Korrektor und der Textsetzer zu nennen, Jörg Schukys, der sich mit viel Herzblut um die Dinge kümmert, die der Leser meist nur am Rande mitbekommt, die aber den Lesefluss stören, wenn sie nicht gut gemacht sind. Neben Rechtschreibung und Grammatik überprüft er jede Seite des Buches auf ihr korrektes Aussehen. Sitzen die Trennzeichen richtig, gibt es zu große Lücken im Text, sind Hurenkinder oder Schusterjungen vorhanden (heißt wirklich so), die es zu beseitigen gilt. So ein Buch ist auch ein kleines Kunstwerk und es gibt in der Qualität große Unterschiede, wenn man mal genauer hinschaut.

Und ja, die dritte im Verlagsbunde ist Beate Rocholz, die für das Cover und die Grafik zuständig ist. Aber dafür gibt es am Freitag einen Extrapunkt in der Onlinebuchmesse. Von ihr stammt auch das oben stehende Bild, was ich einfach nur sympathisch finde und das für sich spricht.

Die Timeline – vom Fluchen und Schwitzen einer Autorin

Endlich ist sie fertig, die Timeline des Alkatar – Universums. Eine 42 Seiten lange Tabelle, die mir einiges an Energie abverlangt hat. Eine gefühlte Ewigkeit habe ich daran gebastelt, die in Wahrheit vier Wochen waren. Vielleicht ist es vergleichbar mit dem Planen von zehn Bücher parallel, die alle miteinander verwoben sind und eine Zeitspanne von 100.000 Jahren umfassen. Bei jedem winzigen Eintrag in der Tabelle ist ein kleiner Film in meinem Kopf abgelaufen, der oft jahrzehntelange Handlungsstränge umfasste. Da ging nicht viel pro Tag und ich war anfällig für jede Art von Ablenkung. Die sozialen Medien sind in solchen Zeiten Gift. Die Hausarbeit wird verlockend. Es gibt ja so tolle PC-Spiele – und aus dem Fenster starren ist das reinste Vergnügen.

 

Aber warum tue ich das überhaupt, mich selbst quälen und eine so komplexe Timeline schreiben?

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