Sauerkraut selbst gemacht

Das ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag.
Auf diese Weise haben wir einen Teil unserer Kohlernte haltbar gemacht.

Was man alles benötigt

  • mehrere frische Weißkohlköpfe je nach Größe des Tontopfes (bio oder aus dem eigenen Garten). Jedenfalls sollte er möglichst unbehandelt sein, denn es handelt sich bei dieser Methode um eine Milchsäuregärung, also wollen wir die kleinen Wesen nicht mit Pestiziden oder anderen Chemikalien umbringen. Normalerweise kommt die Gärung so alleine in Gang, also ohne Zusatz von Startern, denn am Kohl haftet von Natur aus bereits alles, was dazu nötig ist.
  • etwa 100g Salz auf 5kg Weißkohl (reines Salz, also ohne Zusatzstoffe wie Jod oder Fluor). Auch das könnte die Milchsäurebakterien töten.
  • Lorbeerblätter, Wacholderbeeren

Hier weiterlesen…

Die abhängige Arbeit und warum sie nicht Ziel der Freiheit sein kann

Das Ende des Arbeitsethos

Warum machen wir das bloß?

Wir lassen uns vorschreiben, wo, wann und wie wir eine aufgezwungene, teils nutzlose und oft sogar gesellschaftlich schädliche Tätigkeit zu verrichten haben. Wir schuften 40 oder viel mehr Stunden in der Woche an Orten, wie Großraumbüros, nachdem wir uns umweltschädlich zusammen in der Masse durch den Stau zum Arbeitsplatz gezwängt haben und sind am Ende auch noch stolz darauf.

Gleichzeitig vernachlässigen wir unsere Familien, unsere Freunde und am Ende auch uns selbst. Kann man darauf stolz sein?

Gibt es nicht genug Untersuchungen, die zeigen, dass die Hälfte der Arbeitnehmer nur noch Dienst nach Vorschrift macht und ein großer Teil schon die innere Kündigung ausgesprochen hat? Fallen nicht die zunehmenden Fälle der Erschöpfungsdepression auf, die sich in manch Bekanntenkreis mehren?

Man lebt nur noch von Wochenende zu Wochenende, verbringt zu viel Zeit vor dem Fernseher und konsumiert ein künstliches Konservenleben. Ist das Leben? Hier weiterlesen…

Ein Nashorn im Kompost

Wer jetzt solche Tierchen im Kompost findet, bitte nicht umbringen. Das sind Nashornkäferlarven, die von den morschen Holzresten leben, also helfen, das Schrettergut vom Herbst zu zerkleinern. Sie richten keinerlei Schaden im Garten an, auch die ausgewachsenen Käfer nicht, obwohl sie von der Größe imposant sind. Sie stehen im Bundesartenschutzgesetz als besonders geschützte Tierart. Diese Krabbeltierchen verbreiten sich immer mehr in unseren Hausgärten. Ihr natürlicher Lebensraum, der Wald, wird für sie immer lebensfeindlicher, da sie Totholz benötigen und drei bis fünf Jahre ungestörte Entwicklungszeit. Das hat unser intensiv genutzter „Wirtschaftswald“ meist nicht mehr zu bieten. Hier weiterlesen…

Der Griff nach der Freiheit

Bienen auf Löwenzahn

Wie kommt man dazu, lange vor der Rente aus dem Erwerbsleben auszusteigen?

Ist das überhaupt möglich, ein Leben ohne Beruf, ohne Selbstständigkeit? Ist das nicht ein Hochverrat am Arbeitsfetisch unserer Zeit?

Träumen nicht doch die meisten Menschen mehr oder minder im Geheimen davon, der ewigen Knochenmühle, dem Hamsterrad und dem Optimierungswahnsinn, den unsere heutige Arbeitswelt darstellt, zu entfliehen? Hier weiterlesen…