„Alkatars Erbe“ spielt etwa 500 Jahre nach „Alkatar“ und ist auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gut zu lesen. Nach dem Scheitern der „Menschenmission“ hat sich auf Zadeg ein Gesellschaftssystem einflussreicher Händler herausgebildet, die mit Hilfe des Militärs das Volk kontrollieren. Es gibt Kriegersklaven mit übermenschlichen Fähigkeiten, blutrünstige Bestien, Ungerechtigkeit, Armut, Lügen und Intrigen.

Doch Zadeg ist nicht die einzige Welt, die eine Rolle spielt …

Der Text ist soweit fertig und kommt frisch aus dem Lektorat von Emmerich Books & Media. Jetzt fehlt noch das Korrektorat und das Cover. Voraussichtlicher Erscheinungstermin wird September/Oktober 2017 sein.

Die Protagonisten

Nach und nach wollte ich die Protagonisten vorstellen, auch mit Bild. Mein altes, lang brachliegendes Hobby, das Zeichnen, soll mir dabei helfen.

Ich habe mir ein Grafiktablett angeschafft und mich mit der freien Zeichensoftware GIMP versucht. Was ich vor vielen Jahren vehement abgelehnt hatte, weil ich unbedingt mit Pastellkreiden, Bleistift und meinen Fingern herumwischen wollte, scheint sich jetzt als nützliches Werkzeug herauszustellen. Tja, der Fortschritt macht auch bei mir nicht Halt.

Der Kriegersklave Alvan

Er gehört zu den Kriegersklave des Hohen Rates der Händler auf Zadeg, den Kuranern, und schützt ihre Warenkonvois vor den kannibalischen Simplen. Durch seine harte Ausbildung in der abgeschiedenen Festung Malatomb zu einem mürrischen Einzelgänger geworden, lässt er nur noch das Equs Sol als seinen Freund an sich heran. Doch die Ereignisse werfen ihn aus seiner Bahn, lassen ihn an seiner düsteren Weltanschauung zweifeln. Erst erfährt er, dass ihn seine Herren für einen Posten vorgesehen haben, den er bereits vor Antritt hasst, dann wird er unter dubiosen Umständen von einem seltsamen Offizier allein in die von Bestien verseuchten Ruinen südlich der prunkvollen Hauptstadt Gloria gesandt. Eine Todesmission oder der Beginn für Veränderungen?

Die Kuraner unterscheiden sich von den Menschen durch ihre körperlichen Merkmale (Fellstreifen auf dem Rücken, spitzere Eckzähne). Zusätzlich besitzen sie ausgeprägtere Sinne, sind körperlich stärker und schneller. Einer Sage nach war der Vater der Kuraner ein einsamer Krieger einer fremden Spezies, mehr Tier als vernunftbegabtes Wesen, der sich und seine Söhne in den Dienst der Menschen gestellt hat. So erzählen es die Händler. Der Hohe Rat züchtet die Kuraner.

Mit sechs Jahren erhalten die Krieger ein Brandzeichen auf dem Fell in ihrem Genick, eine Sonne mit flammenden Strahlen, das sie als Eigentum des Hohen Rates kennzeichnet. Nach Abschluss ihrer Kampfausbildung bekommen sie eine Tätowierung auf der Brust, ein Schwert mit geschwungenen Bögen am Heft, das Zeichen der Kuraner.

 

General Hagas, Zadegs Oberbefehlshaber

Hagas stammt aus einer einfachen Bauernfamilie, ist hart, aber gerecht, pflichttreu und leicht erregbar. Er dient dem Hohen Rat der Händler, schützt mit seiner Armee die Bevölkerung vor den kannibalischen Simplen und sorgt dafür, dass die kostbaren Konvois ihren Bestimmungsort erreichen.

Sein von Schriftstücken überbordeter Arbeitstisch ist ihm genauso ein Gräuel wie die ständigen Anfragen der Händler, die ihn bedrängen, ihre Waren beim Transport bevorzugt zu behandeln.

Als der undurchsichtige Schlier, die Rechte Hand des Hohen Rates, gegen seinen militärischen Rat den undisziplinierten Kriegersklaven Alvan als neue Leibwache des Ratsvorsitzenden Bohdan erwählt, ärgert ihn das maßlos. Nicht nur das. Er soll diesen missmutigen Krieger auch noch auf diesen Posten vorbereiten. Hagas versucht das mit allen Mitteln zu verhindern. Aber dann kommt doch alles anders als gedacht.

Die Wissenschaftlerin Maris

Sie stammt aus einer behüteten Welt, ist eigensinnig, offenherzig, nie um eine Idee verlegen und mitunter auch waghalsig. Mit ihrem entwaffnendem Lächeln und ihren unkonventionellen Einfällen bringt sie so manch verknöchertes Soldaten-, und Kriegergehirn aus der Fassung.

Auf dem Bild ist sie in eine fremde Rolle geschlüpft. Warum? Das werde ich nicht verraten.

 

Das Equs Sol

Sol ist mein erster Zeichenversuch und der beste Freund meines Helden, des Kriegersklaven Alvan. Er ist ein treuer Gefährte, unterstützt ihn im Kampf und dient als Reittier. Für seine Dienste lässt er sich von Alvan mit Fleisch versorgen.

Wenn er alleine ist, frisst er zuweilen ganze Büsche kahl, weil er zu faul zum Jagen ist. Er mag es, hinter den Ohren gekrault zu werden, verabscheut normalerweise Menschen – außer Alvans Gefährtinnen, die ihn  „Säbelzahntigergiraffe“ nennen.

Die Equs sind telepathisch begabte, intelligente Raubtiere. Sie leben in der Steppe im Südwesten von Zadeg in Herden, besitzen ein ausgeprägtes Territorialverhalten, dulden keine Menschen in ihrem Gebiet und halten sich normalerweise aus den Konflikten der anderen Spezies heraus. Nur bei Alvan machen sie eine Ausnahme.

Seit vielen Sonnenwenden versucht Sol vergeblich, seinem Freund die Wahrheit zu vermitteln.

 

Die Welten

Zadeg

Ein erdähnlicher Planet mit zwei Sonnen (Sarga, der Sonne des Tages und Laringa, der dunklen Sonne der Nacht), Steppen, Sümpfen und Gebieten, die mit üppiger Vegetation bedeckt sind. Der schneebedeckte Gebirgszug des Humleidagebirges grenzt das Tal Memento vom Rest des Landes ab.

500 Jahre nach „Alkatar“ haben die Menschen das Tal Memento in Besitz genommen. Auf der Karte sind die Städte und Handelsrouten zu sehen.

Gloria ist zur Hauptstadt der Händler geworden, die mit Hilfe des Militärs und der Kuraner herrschen. Die Wildnis ist nun nicht mehr friedlich, sondern von menschenfressenden Bestien, den Simplen, bevölkert. Nur unter dem Schutz der Kuraner können die Händler ihre Waren gefahrlos in die Städte transportieren. Das Ausbildungslager der Kriegersklaven befindet sich in der Festung Malatomb.

 

Die Karte wurde von Bettina Emmerich mit Tusche angefertigt und wird auch ein Bestandteil des Buches werden.