500 Jahre später – die lang erwartete Fortsetzung von ALKATAR …

Planet Zadeg im Jahr 2592 – Fünf Jahrhunderte nach der Ansiedlung von Erdenmenschen beherrschen reiche Händler eine primitive Gesellschaft der Armut. Um ihre Warenkonvois vor den Kreaturen in der Wildnis zu schützen, züchten sie Kriegersklaven mit übermenschlichen Fähigkeiten.

Unter diesen Kämpfern ist Alvan, in dem ein verborgenes Vermächtnis schlummert. Eine Todesmission zu den von Bestien verseuchten Ruinen einer unbekannten Kultur wird für Alvan zu einer Reise in eine fremde Welt und konfrontiert ihn mit der erschütternden Wahrheit.

 

Alkatar – Der Erbe kann auch ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes Alkatar gelesen werden.

Im Buch enthalten ist die Kurzgeschichte Die Erben der Verbannten, welche bislang nur als separates E-Book erschien und ein Interview mit der Autorin.

 

Bezugsmöglichkeiten

Direkt beim Verlag: Emmerich Books & Media

hier ist auch auf Nachfrage das e-book im ePub-Format erhältlich.

 

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Blick ins Buch

Ausführliche Leseprobe (PDF)

Zadeg

Ein erdähnlicher Planet mit zwei Sonnen (Sarga, der Sonne des Tages und Laringa, der dunklen Sonne der Nacht), Steppen, Sümpfen und Gebieten, die mit üppiger Vegetation bedeckt sind. Der schneebedeckte Gebirgszug des Humleidagebirges grenzt das Tal Memento vom Rest des Landes ab.

500 Jahre nach „Alkatar“ haben die Menschen das Tal Memento in Besitz genommen. Auf der Karte sind die Städte und Handelsrouten zu sehen.

Gloria ist zur Hauptstadt der Händler geworden, die mit Hilfe des Militärs und der Kuraner herrschen. Die Wildnis ist nun nicht mehr friedlich, sondern von menschenfressenden Bestien, den Simplen, bevölkert. Nur unter dem Schutz der Kuraner können die Händler ihre Waren gefahrlos in die Städte transportieren. Das Ausbildungslager der Kriegersklaven befindet sich in der Festung Malatomb.

 

Die Karte wurde von Bettina Emmerich mit Tusche angefertigt und wird auch ein Bestandteil des Buches werden.

Die Protagonisten

Nach und nach wollte ich die Protagonisten vorstellen, auch mit Bild. Mein altes, lang brachliegendes Hobby, das Zeichnen, soll mir dabei helfen.

Ich habe mir ein Grafiktablett angeschafft und mich mit der freien Zeichensoftware GIMP versucht. Was ich vor vielen Jahren vehement abgelehnt hatte, weil ich unbedingt mit Pastellkreiden, Bleistift und meinen Fingern herumwischen wollte, scheint sich jetzt als nützliches Werkzeug herauszustellen. Tja, der Fortschritt macht auch bei mir nicht Halt.

Der Kriegersklave Alvan

Er gehört zu den Kriegersklave des Hohen Rates der Händler auf Zadeg, den Kuranern, und schützt ihre Warenkonvois vor den kannibalischen Simplen. Durch seine harte Ausbildung in der abgeschiedenen Festung Malatomb zu einem mürrischen Einzelgänger geworden, lässt er nur noch das Equs Sol als seinen Freund an sich heran. Doch die Ereignisse werfen ihn aus seiner Bahn, lassen ihn an seiner düsteren Weltanschauung zweifeln. Erst erfährt er, dass ihn seine Herren für einen Posten vorgesehen haben, den er bereits vor Antritt hasst, dann wird er unter dubiosen Umständen von einem seltsamen Offizier allein in die von Bestien verseuchten Ruinen südlich der prunkvollen Hauptstadt Gloria gesandt. Eine Todesmission oder der Beginn für Veränderungen?

Die Kuraner unterscheiden sich von den Menschen durch ihre körperlichen Merkmale (Fellstreifen auf dem Rücken, spitzere Eckzähne). Zusätzlich besitzen sie ausgeprägtere Sinne, sind körperlich stärker und schneller. Einer Sage nach war der Vater der Kuraner ein einsamer Krieger einer fremden Spezies, mehr Tier als vernunftbegabtes Wesen, der sich und seine Söhne in den Dienst der Menschen gestellt hat. So erzählen es die Händler. Der Hohe Rat züchtet die Kuraner.

Mit sechs Jahren erhalten die Krieger ein Brandzeichen auf dem Fell in ihrem Genick, eine Sonne mit flammenden Strahlen, das sie als Eigentum des Hohen Rates kennzeichnet. Nach Abschluss ihrer Kampfausbildung bekommen sie eine Tätowierung auf der Brust, ein Schwert mit geschwungenen Bögen am Heft, das Zeichen der Kuraner.

 

Die Bäuerin Lara

Lara stammt aus einer armen Bauernfamilie. Der Kriegersklave Alvan erwählt sie für sein nächtliches Vergnügen. Was für ihn nur Entspannung ist, wird für sie zu einer unfreiwilligen Nacht des Schicksals.
Wenn sie ein Kind von ihm empfängt, wird sie automatisch zur Leihmutter des Hohen Rates der Händler, zur Mutter einer ihrer zukünftigen Krieger. Ein Dienst, der reichlich entlohnt wird.
Doch diese Nacht ändert Laras Leben auf eine Weise, die sie nicht erwartet hat.

 

 

General Hagas, Zadegs Oberbefehlshaber

Hagas stammt aus einer einfachen Bauernfamilie, ist hart, aber gerecht, pflichttreu und leicht erregbar. Er dient dem Hohen Rat der Händler, schützt mit seiner Armee die Bevölkerung vor den kannibalischen Simplen und sorgt dafür, dass die kostbaren Konvois ihren Bestimmungsort erreichen.

Sein von Schriftstücken überbordeter Arbeitstisch ist ihm genauso ein Gräuel wie die ständigen Anfragen der Händler, die ihn bedrängen, ihre Waren beim Transport bevorzugt zu behandeln.

Als der undurchsichtige Schlier, die Rechte Hand des Hohen Rates, gegen seinen militärischen Rat den undisziplinierten Kriegersklaven Alvan als neue Leibwache des Ratsvorsitzenden Bohdan erwählt, ärgert ihn das maßlos. Nicht nur das. Er soll diesen missmutigen Krieger auch noch auf diesen Posten vorbereiten. Hagas versucht das mit allen Mitteln zu verhindern. Aber dann kommt doch alles anders als gedacht.

Die Wissenschaftlerin Maris

Sie stammt aus einer behüteten Welt, ist eigensinnig, offenherzig, nie um eine Idee verlegen und mitunter auch waghalsig. Mit ihrem entwaffnendem Lächeln und ihren unkonventionellen Einfällen bringt sie so manch verknöchertes Soldaten-, und Kriegergehirn aus der Fassung.

Auf dem Bild ist sie in eine fremde Rolle geschlüpft. Warum? Das werde ich nicht verraten.

 

Das Equs Sol

Sol ist mein erster Zeichenversuch und der beste Freund meines Helden, des Kriegersklaven Alvan. Er ist ein treuer Gefährte, unterstützt ihn im Kampf und dient als Reittier. Für seine Dienste lässt er sich von Alvan mit Fleisch versorgen.

Wenn er alleine ist, frisst er zuweilen ganze Büsche kahl, weil er zu faul zum Jagen ist. Er mag es, hinter den Ohren gekrault zu werden, verabscheut normalerweise Menschen – außer Alvans Gefährtinnen, die ihn  „Säbelzahntigergiraffe“ nennen.

Die Equs sind telepathisch begabte, intelligente Raubtiere. Sie leben in der Steppe im Südwesten von Zadeg in Herden, besitzen ein ausgeprägtes Territorialverhalten, dulden keine Menschen in ihrem Gebiet und halten sich normalerweise aus den Konflikten der anderen Spezies heraus. Nur bei Alvan machen sie eine Ausnahme.

Seit vielen Sonnenwenden versucht Sol vergeblich, seinem Freund die Wahrheit zu vermitteln.

 

Rezensionen

Amazon

07.01.2017 – Lesevergnügen im doppelten Sinne

29.12.2017 – Alkatar „Der Erbe“

12.12.2017 – Spannend und emotional

Bücherblogs

Rickys Buchgeplauder (12.02.2018)

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5 Sterne

Meine Meinung:

Dies ist Band 2. Ich finde es ganz gut, dass man die Geschichte ohne Vorkenntnisse von Band 1 lesen kann. Ich denke aber, dass man den ersten Band lesen sollte, weil man dann eine viel bessere Einsicht hat und auch die Zusammenhänge besser versteht. Wobei, wenn man diesen Band durch hat, ist man quasi dazu gezwungen den zweiten auch zu verschlingen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildreich, er zieht einen in das geschehen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte sehr spannend und so unglaublich interessant. Man sieht alles aus einer anderen Perspektive und ich kann mir schon vorstellen, dass das Leben auf der Erde irgendwann so sein wird. Das Cover passt sehr gut zu seinem Vorgänger und auch zur Geschichte. Es hat mir großen Spaß gemacht dieses Abenteuer zu erleben.

Fazit:

Ich kann die Geschichte nur empfehlen. Dystopie und Science-Fiction Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich bin schon gespannt was die Autorin als nächstes zaubert.

Our Favorite-Books (30.01.2018)

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5 von 5   Was eine geniale Fortsetzung

Meinung 
Ich bin ja bei Sci-Fi Romanen immer skeptisch was Fortsetzungen angeht, bin dann schnell gelangweilt. Aber das ist wirklich sehr gelungen von Anja. Was auch von ihrer Art zu schreiben sehr profitiert. Die Welt Alkatar zwar hier woanders ist detailverliebtheit beschrieben. Auch die Charaktere sind einzigartig und präzise. Tolle Geschichte. 
 
Das Cover ist ähnlich dem ersten Teil farblich nur intensiver man erkennt eindeutig das die zwei Teile zusammen gehören.
 
Da ich nicht spoilern möchte, nur soviel: Diese Fortsetzung der Autorin war ein echtes Lesevergnügen für mich!
Ich habe jetzt dreimal eine Rezension fertig gehabt,  aber musste es wieder löschen,  weil ich dermaßen ins Spoilern geraten bin. Ich schrieb einfach drauf los,  weil ich so Feuer und Flamme war, hab dann eine neutrale Freundin drüber lesen lassen ( danke Silvia ) und die konnte mir dann die Story komplett wiedergeben.  Also wieder weg und nochmal angesetzt, aber ihr kennt das, wenn man was mitteilen will ist es schwer sich manchmal zu bremsen. Deswegen werde ich zum Inhalt nicht viel mehr als den Klappentext kundtun.
Ich muss mich zum Schreibstil einfach wiederholen, wie der erste Teil war es klar, flüssig und spannend geschrieben; es war sehr angenehm zu lesen, ich flog praktisch über die Seiten. Die Art von Anja eine neue Welt komplett zu erschaffen ist was ganz besonderes, und habe ich bisher nur bei Bernhard Hennen erlebt.  
Neue Welten sind für das phantastische Auge und dazu grauenvolle Realität als Pendant sind ausgezeichnet ausgewogen.
 
Trotz allem fehlt auch nicht das gewisse Gefühl. Besonders die starken Frauen sind amazonengleich dargestellt. 
Die Erklärungen zum Interplanetaren Bund sind sehr interessant und schlüssig und erinnern dunkle an Eroberer und Ureinwohner. Das Ende ist logisch und konsequent.  Ich freue mich schon auf Band 3. 
 
Bin voll überzeugt, klare Leseempfehlung! Und der Hinweis auch Band 1 zu lesen!

Mo, Rabi und die Welt der Bücher (07.01.2018) (Facebookseite)

 

Gesamteindruck:
Schreibstil:
Spannung: ☇☇☇☇
Logik:
Kaufempfehlung: Ja