Update März: Zwischen Coronavirus und dem Ende von ALKATAR – Die Rückkehr

Zwischen Coronavirus und Klimawandel erscheint mir unsere Zeit im Moment selbst wie eine Dystopie. Hamsterkäufe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal miterleben muss. Die Welt scheint Kopf zu stehen und irgendwie will ich mich in diese Massenpanik nicht einreihen. Ja, wir haben gut reden, denn auch ohne Hamsterkäufe sind unsere Vorräte durch die Selbstversorgung gut gefüllt.  In der Kühltruhe und im Keller sind noch genug Nahrungsmittel für die nächsten Wochen. Doch ein paar Grundnahrungsmittel benötigen wir auch. Gähnende Leere fand ich beim Einkauf heute morgen beim Mehl und beim Zucker und auch bei den Tomatenkonserven, von denen wir unsere eigenen leider schon verbraucht haben. Auch Nudeln und Reis gibt es kaum noch und bei den Nüssen und Samen ist es ziemlich ausgedünnt. Ich weiß nicht, ob die Hamsterkäufe übertrieben sind. Die Medien warnen davor, in Panik zu verfallen. Aber ist Deutschland wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet? Wenn ich unsere Regierung betrachte, deren Taktik meist im „Aussitzen“ besteht, glaube ich das eher nicht …

 

Daneben läuft das normale Leben weiter. Die Gartensaison fängt langsam wieder an. Der Winter war viel zu mild und die Gehölze treiben fleißig Knospen. Die neue Gartenplanung steht, das Saatgut ist bestellt und die ersten Pflanzen wie Paprika, Lauch und Salat sprießen  im Gewächshaus. Auch den Baumschnitt haben wir hinter uns gebracht, das Schrettern der Äste und einen Teil des Kompostes auf Beerensträuchern und Beeten ausgebracht.

 

Das letzte Buch der ALKATAR-Reihe geht auf sein Ende zu und es fehlen noch etwa zwei bis drei Kapitel.

Hier noch ein kleiner Textauszug, an dem ich gerade arbeite. Nein, das ist nicht der Schluss, nur ein Aufatmen des Protagonisten vor dem letzten Sturm.

„Schließlich kam der Wachzyklus, an dem die erste Dämmerung über den Horizont kroch, die aufsteigende Sonne den Schnee in glitzernde Tropfen verwandelte und die Pflanzen in den Felsspalten zu neuem Leben erweckte. Gluckernd bahnte sich das Wasser seinen Weg ins Tal. Rinnsaale wurden zu Flüssen und Flüsse zu reißenden Strömen. Bunte Blüten und Blätter schossen wie Stacheln aus dem Boden, entfalteten sich in der kargen Ödnis zur üppigen Pracht. Er blinzelte in die zunehmende Helligkeit und sog den würzigen Duft ein. Wie er das vermisst hatte. Genau das war der Augenblick, nach dem er sich immer gesehnt hatte.“

Das Bild stammt von einem unserer Wanderurlaube im Nationalpark Rondane (Norwegen). Es erschien mir passend für diese Textstelle.

Und damit wünsche ich euch eine friedliche Zeit. Lasst euch nicht verrückt machen, bleibt gesund und Händewaschen nicht vergessen!

Anja Fahrner - Autorin
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