HalloweenSpecial und Stand von ALKATAR – Die Rückkehr

In unserer Facebookgruppe Fantastische Bücherwelten läuft gerade eine Buchschnipselaktion zu Halloween. Sie soll uns ein wenig von der sich zuspitzenden Pandemie ablenken und ich dachte mir, dass ich die Textauszüge auch hier einstelle könnte.

Die beiden letzten Zitate stammen aus meinem aktuellen Manuskript „ALKATAR – Die RÜckkehr“, bei dem noch das Lektorat läuft. Sechs Wochen habe ich für die Änderungen benötigt, die im ersten Überarbeitungsschritt nötig geworden sind. Es handelte sich neben ein paar stilistischen Problemen hauptsächlich um Textpassagen, die Alvans Persönlichkeitsentwicklung betrafen, die im letzten Band eine bedeutende Rolle einnimmt. Hier musste ich ganze Textstellen neu schreiben oder umstellen. Das Manuskript ist jetzt an den Verlag zurückgegangen und ich hoffe, dass es jetzt besser passt. Die Veröffentlichung ist ganz grob in Richtung Frühjahr 2021 geplant. Ich bin ja nicht die einzige Autorin, die betreut werden will ;-). Jedenfalls schon einmal einen großen Dank an meinen Lektor Peter Emmerich, der mir gezeigt hat, welche Schwächen Alvans Entwicklung noch aufweist. Continue reading HalloweenSpecial und Stand von ALKATAR – Die Rückkehr

Herius als neue Figur in ALKATAR – Die Rückkehr

Darf ich vorstellen?

Das ist Herius als mein neuestes Portrait aus dem letzten ALKATAR-Band. Er ist Anführer von Ousadaps Söhnen. Ousadap! Daran erinnert sich vielleicht der eine oder andere. Mehr verrate ich aber nicht. Jedenfalls kommt Alvan mit Herius ins Gehege. Wie sollte es auch anders sein? Wer sich durchsetzt, wird sich zeigen …

Das Hintergrundbild stammt von einem unserer Norwegenurlaube, dem Nationalpark Dovrefjell,

Stand des Manuskriptes

Die Rohfassung ist jetzt zum Verlag von Emmerich Books & Media gegangen. Zwei Drittel des Buches haben ein erstes Lektorat hinter sich und ich habe es zur Überarbeitung bereits zurückerhalten. Jetzt muss ich ein paar stilistische Verbesserungen vornehmen und inhaltlich noch an ein paar Stellen feilen, wo es um Alvans Persönlichkeitsentwicklung geht oder wo noch ein paar Informationen für den Leser ergänzt werden sollen. Ich habe zu oft „war“, „hatte“ und „diese“ benutzt. Da bin ich gerade dran, das zu beseitigen.

Ansonsten geht das Selbstversorgerleben seinen jahreszeitlichen Gang. Im Moment werden gerade die Paprika und Peperoni reif. Die Tomatenpflanzen haben ihre beste Zeit hinter sich. Ein paar Gemüsesorten wie Rote Rüben, Kraut, Möhren lassen wir stehen, bis der erste Frost gemeldet wird. Der erste Kompost wird über die Beete verteilt.  Bei der Hitze im Moment zweifelt man daran, ob es überhaupt einen Winter geben wird.

Was traurig ist und mich wirklich belastet. Unser Wald im Taunus stirbt durch die Dürre. Zuerst waren es die Fichten, jetzt die Buchen. Ganze Waldstücke sind abgestorben und werden im Moment gerodet. Kahle Baumkronen zeigen, welche Gebiete nächstes Jahr dran sein werden. Es werden viele sein. Verdammt viele.

 

Eine neue Figur in ALKATAR – Die Rückkehr

Während das Manuskript bei meinen Testlesern verweilt, habe ich die Wartezeit dazu genutzt, eine wichtige Figur aus ALKATAR – Die Rückkehr zu zeichnen.

Das ist Shae, eine alte Dame aus dem Volk der Sumariter. Gütig, weise und durchsetzungsfähig rückt sie so manches Mal Alvan in ALKATAR – Die Rückkehr den Kopf zurecht.

Doch das Lager, in dem sie in der Wildnis lebt, ist erbärmlich …

Das Ende von ALKATAR – Die Rückkehr und die Überarbeitung ruft

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, das Wort „Ende“ unter den letzten Teil der ALKATAR-Reihe mit dem Arbeitstitel „Alkatar – Die Rückkehr“  zu schreiben.

Ich kann nur sagen, dass man beim Schreiben nie auslernt und bei jedem Buch vor neuen Problemen und Herausforderungen steht. Also lernt man irgendwie immer nur das aktuelle Buch zu schreiben. Abgesehen natürlich von ein paar grundlegenden Schreibregeln, die man irgendwie zu beherzigen versucht.

Bei diesem Teil waren die Protagonisten besonders launisch und haben mir meine geplante Handlung gehörig über den Haufen geworfen. Figuren, die ich mühsam entwickelt habe, wollten nicht Teil der Geschichte werden und andere, die nur am Rande vorkommen sollten, haben sich in den Mittelpunkt gedrängt. Manchmal musste ich tagelang grübeln, um zu überlegen, wie ich meine Problemkinder aus ihrer selbst geschaffenen Misere wieder hinausbekomme. Klingt verrückt? Vielleicht sind wir Autoren das. Oder sind wir das nicht alle ein bisschen?

Jedenfalls wird mich die Geschichte beim Überarbeiten auch beschäftigt halten. Da eine Figur sogar erst am Ende ihr ganzes Potential entfaltet hat, werde ich sie im Verlauf der Geschichte noch etwas ausführlicher agieren lassen müssen. Vielleicht ist das mein erstes Buch, das beim Überarbeiten wächst anstatt zu schrumpfen. Ich hoffe nicht, denn es sind jetzt bereits mehr als 350 Normseiten.

Als Pausen beim Überarbeiten plane ich noch ein paar Portraits meiner Protagonisten zu zeichnen. Es ist eine schöne Ablenkung und ich habe gerade auch Lust dazu.

Ansonsten hat uns das Selbstversorgerleben fest im Griff. Im Mai ist Pflanzzeit und die letzten Wochen waren ausgefüllt mit körperlich anstrengender Arbeit. Wir kämpfen gerade gegen eine Spatzenkolonie, die unsere Erbsen als Leckerbissen entdeckt hat. Ein feinmaschiges Netz wird sie hoffentlich davon abhalten. Und wir haben einen neuen Gast im Garten, eine Erdkröte. Ich habe sie in der Dämmerung entdeckt und sie im ersten Moment für eine springende Maus gehalten. Doch dann hat sie mich mit ihren klugen Augen angesehen. Sie hilft uns jetzt, die Nacktschnecken in ihre Schranken zu weisen.

Im Moment mache ich noch an einer Buchchallenge #DerDrittesatz mit, in der man in den sozialen Medien immer den dritten Satz eines Kapitels posten soll. Es ist spannend, was da so alles hervorkommt. Wenn ich durch den ersten Alkatarband bin, werde ich meine gesammelten Sätze auch auf die Homepage stellen.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar schöne warme Tage und bleibt gesund!

 

 

Update März: Zwischen Coronavirus und dem Ende von ALKATAR – Die Rückkehr

Zwischen Coronavirus und Klimawandel erscheint mir unsere Zeit im Moment selbst wie eine Dystopie. Hamsterkäufe! Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas mal miterleben muss. Die Welt scheint Kopf zu stehen und irgendwie will ich mich in diese Massenpanik nicht einreihen. Ja, wir haben gut reden, denn auch ohne Hamsterkäufe sind unsere Vorräte durch die Selbstversorgung gut gefüllt.  In der Kühltruhe und im Keller sind noch genug Nahrungsmittel für die nächsten Wochen. Doch ein paar Grundnahrungsmittel benötigen wir auch. Gähnende Leere fand ich beim Einkauf heute morgen beim Mehl und beim Zucker und auch bei den Tomatenkonserven, von denen wir unsere eigenen leider schon verbraucht haben. Auch Nudeln und Reis gibt es kaum noch und bei den Nüssen und Samen ist es ziemlich ausgedünnt. Ich weiß nicht, ob die Hamsterkäufe übertrieben sind. Die Medien warnen davor, in Panik zu verfallen. Aber ist Deutschland wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet? Wenn ich unsere Regierung betrachte, deren Taktik meist im „Aussitzen“ besteht, glaube ich das eher nicht …

 

Daneben läuft das normale Leben weiter. Die Gartensaison fängt langsam wieder an. Der Winter war viel zu mild und die Gehölze treiben fleißig Knospen. Die neue Gartenplanung steht, das Saatgut ist bestellt und die ersten Pflanzen wie Paprika, Lauch und Salat sprießen  im Gewächshaus. Auch den Baumschnitt haben wir hinter uns gebracht, das Schrettern der Äste und einen Teil des Kompostes auf Beerensträuchern und Beeten ausgebracht.

 

Das letzte Buch der ALKATAR-Reihe geht auf sein Ende zu und es fehlen noch etwa zwei bis drei Kapitel.

Hier noch ein kleiner Textauszug, an dem ich gerade arbeite. Nein, das ist nicht der Schluss, nur ein Aufatmen des Protagonisten vor dem letzten Sturm.

„Schließlich kam der Wachzyklus, an dem die erste Dämmerung über den Horizont kroch, die aufsteigende Sonne den Schnee in glitzernde Tropfen verwandelte und die Pflanzen in den Felsspalten zu neuem Leben erweckte. Gluckernd bahnte sich das Wasser seinen Weg ins Tal. Rinnsaale wurden zu Flüssen und Flüsse zu reißenden Strömen. Bunte Blüten und Blätter schossen wie Stacheln aus dem Boden, entfalteten sich in der kargen Ödnis zur üppigen Pracht. Er blinzelte in die zunehmende Helligkeit und sog den würzigen Duft ein. Wie er das vermisst hatte. Genau das war der Augenblick, nach dem er sich immer gesehnt hatte.“

Das Bild stammt von einem unserer Wanderurlaube im Nationalpark Rondane (Norwegen). Es erschien mir passend für diese Textstelle.

Und damit wünsche ich euch eine friedliche Zeit. Lasst euch nicht verrückt machen, bleibt gesund und Händewaschen nicht vergessen!