Neues Zeichenprogramm Krita und neue Figur in ALKATAR – Die Rückkehr

Nachdem die Ernte eingebracht und eingelagert ist, habe ich wieder mehr Zeit zum Zeichnen und Schreiben. Der Text von ALKATAR – Die Rückkehr ist, nachdem ich ja über fünfzig Seiten Text gelöscht hatte, wieder auf über 200 NS angewachsen. Es geht also in das letzte Drittel der Handlung.

Beim Schreiben hatte ich das Bedürfnis, eine meiner Figuren zu zeichnen. Herausgekommen ist Hag’Ba aus dem Volk der Halwaren, die für ihre Grausamkeit bekannt sind. Sie überfallen fremde Welten, um sie auszubeuten und Jagd auf die Bewohner zu machen. Trotzdem haben sie einen strengen Ehrenkodex. Hag’Ba nimmt eine spezielle Rolle in ALKATAR – Die Rückkehr ein und hat ein besonderes Interesse an Alvan. Außerdem verbindet ihn eine seltsame Freundschaft mit dem Wächter Shizmold Jassese, der mit ihm einen undurchsichtigen Plan geschmiedet hat.

Mehr zu ALKATAR – Die Rückkehr hier.

Das Bild ist diesmal mit der freien Software Krita entstanden, was ich nur empfehlen kann. Nachdem ich von meinem uralten Mac auf einen Linuxrechner umgestiegen bin, ist mir die neueste Version des Zeichenprogramms gimp, das ich vorher benutzt habe, ständig abgestürzt. Mein Mann hat schon vor längerer Zeit Krita entdeckt, das einfacher als gimp zu bedienen ist. Es arbeitet ebenfalls mit Zeichenebenen und kann komplett auf deutsch umgestellt werden.

Im unteren Bild seht ihr das Programm und den Anfang meiner Figur. Beim Zeichnen sind dann fast 50 Ebenen entstanden, was wohl mein neuer Rekord ist.

So, jetzt ist erst mal wieder eine Zeichenpause angesagt und es geht weiter mit dem Schreiben.

Update September 2019 Alkatar – Die Rückkehr: Eine neue Karte ist online

Jetzt habe ich einen meiner Schauplätze für den letzten Band ALKATAR – Die Rückkehr fertiggestellt. Es ist eine altbekannte Welt, auf der sich jedoch Vieles verändert hat: Sumas, Alkatars Heimat.

Das Zeichnen dieser Karte hat längere Zeit beansprucht. Dazu muss ich aber sagen, dass ich viele, teils größere Zeichenpausen eingelegt habe, weil ich schlichtweg frustriert war. Details auf der Karte wurden nicht so, wie ich sie haben wollte. Das hieß löschen – und noch einmal neu. Meist wurde es danach besser, weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe.

Gut, hier ist das vorläufige Ergebnis, das auch in ALKATAR – Die Rückkehr auf meiner Homepage zu finden ist. Mit einem Klick auf die Karte könnt ihr sie in Originalgröße betrachten. Entstanden ist sie wieder mit der freien Software Gimp.

 

In den nächsten Tagen werde ich noch einen Beitrag zur Entstehung dieser Karte mit einzelnen Bildern posten.

Update August 2019: Vom Fehler, alte Textteile zu verwenden

 

Habe ich das nicht schon einmal gemacht, alte Textteile verwendet? Ja, ich habe. Und ich habe mir damals geschworen, es nie wieder zu tun. Jetzt habe ich es wieder getan. Und die Strafe dafür gebüßt.

In meinem letzten Artikel zu meinen Schreibfortschritten zum letzten Band der ALKATAR-Reihe „Die Rückkehr“ habe ich von dem vernachlässigten Handlungsstrang geschrieben, den ich ausbauen wollte. Er ist jetzt zur Haupthandlung geworden. Das hatte zur Konsequenz, dass ich einen alten Teil, den ich vor vielen Jahren mal geschrieben hatte, komplett entsorgen musste. Über fünfzig Seiten sind gelöscht, fünfzig Seiten, die nicht mehr gepasst haben, zu banal, zu unlogisch waren. Sie stammten aus einer Zeit, in der ich zwar schon passable Sätze hinbekommen habe, aber mir noch nicht so viele Gedanken über die Logik der Geschichte und die Handlungsrelevanz der Szenen gemacht habe.

Von den knapp 200 Seiten sind jetzt weniger als 150 übrig geblieben. Das tat zu Beginn weh, aber beim Schreiben muss man sich manchmal von alten Dingen trennen, sonst verbiegt man seinen Text, um irgendwie etwas zu retten, was nicht zu retten ist. Das kann nicht gut gehen. Jedenfalls nicht bei mir.

Jetzt geht es mir besser. Die Geschichte hat mich auf die emotionale Weise gepackt, die ich eigentlich gewohnt bin. Und ich denke, die Handlung hat damit weiter an Spannung und an Charaktertiefe gewonnen. Es geht vorwärts und das Schreiben macht wieder mehr Spaß. Also los, erneut auf die 200 Seitenmarke zusteuern, aber diesmal hoffentlich ohne so riesige Verluste.

 

 

Update Juli 2019: Von Kirschmaden und Zukunftsgedanken

Die Zeit seit meinem letzten Beitrag war geprägt durch die Ernte von Beerenobst und Süßkirschen. Durch die ungewöhnliche Witterung war alles zur gleichen Zeit reif: Johannisbeeren, Erdbeeren, Josta. Alles wollte verarbeitet werden – zu Marmelade, in Gläser, zu Gefriergut und zu Likör. Als Nachzügler beginnt jetzt die Ernte der Himbeeren und demnächst die Brombeeren. Ha! Und die ersten Frühkartoffeln konnten wir aus der Erde holen! Nichts geht über den Geschmack von eigenen Kartoffeln.

Doch der Schädlingsbefall der Süßkirschen war durch die trockene Witterung im letzten Jahr eine Katastrophe. Beim Ernten und Verlesen schwankten wir zwischen den Emotionen „Den Baum werden wir absägen“ und „Vielleicht wird es ja nächstes Jahr besser werden.“ Denn wir dachten an die Kirschmuffins, die Kirsch-Amaretto-Marmelade und den Kirschlikör.

Aber ich habe noch nie so viele Maden gesehen. Letztes Jahr hatten wir gar keine. Da wir bei so etwas sehr empfindlich sind, machen wir vor dem Einmachen die Kirschen auf, denn die Biester sitzen immer direkt am Kern und suhlen sich in ihren eigenen Hinterlassenschaften. Man will ja seine Marmelade und Früchte mit Appetit essen. Ich weiß nicht, welche Schüssel voller wurde; die mit den madigen oder die mit den sauberen Früchten. Die Einzigen, die vor Freude getanzt haben, waren Nachbars Hühner. Wenn mich der Hahn mit dem Eimer befallener Früchte durch den Garten kommen sah, stimmte er ein freudiges Gurren an, was so viel hieß wie: „Kommt alle her, meine Hennen! Die Madenfrau ist im Anmarsch!“ Und seine Hühner machten dem alten Ausspruch „verrücktes Huhn“ alle Ehre. Ich bin jetzt das Hühnerhighlight. Naja, egal. Jedenfalls waren es bestimmt ein Zentner Kirschen, die wir gepflückt hatten. Sie sahen so toll aus! Wie viele davon übrig geblieben sind, nachdem wir sie alle mit der Hand mühselig einzeln entsteint haben? Reden wir nicht mehr davon. Trotzdem hat es für 30 Gläser Marmelade und 11 Gläser Einweckkirschen gereicht. Und natürlich den Likör ;-).

„Alkatar – Die Rückkehr“ und Zukunftsgedanken

Nachdem ich in meinem letzten Post angedeutet hatte, dass ich einen Handlungsstrang vernachlässigt hatte, war eine gründliche Überarbeitung des Plottes nötig. Die Geschichte ist jetzt kaum an Seiten gewachsen (ich nähere mich der 200 Marke), sondern eher verdichtet worden und hat an Substanz und Spannung gewonnen. Das fühlt sich viel besser an. Continue reading Update Juli 2019: Von Kirschmaden und Zukunftsgedanken

Update Juni 2019: ALKATAR – Die Rückkehr

Nach der Pflanzzeit und der Veröffentlichung des dritten Bandes ALKATAR – Katharsis geht es mit dem vierten Band ALKATAR – Die Rückkehr weiter.

Hier ein unlektorierter Textschnipsel, den ich am Wochenende geschrieben habe.

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