Das Alkatar-Universum

Hier entstehen so nach und nach Zeichnungen und Beschreibungen von meinen Welten.

Welten und Völker

Der Planet Zadeg

ZadegEin erdähnlicher Planet mit zwei Sonnen (Sarga, der Sonne des Tages und Laringa, der dunklen Sonne der Nacht), Steppen, Sümpfen und Gebieten, die mit üppiger Vegetation bedeckt sind. Der schneebedeckte Gebirgszug des Humleidagebirges grenzt das Tal Memento vom Rest des Landes ab.

Fauna

Die Welt ist mit zahlreichen, meist harmlosen Tieren bevölkert. Für die Handlung relevant sind vor allem die Ratneys; affenähnliche Wesen mit Raubtiergebiss und einer ausgeprägten Sammelleidenschaft für Früchte, die sie vor auserkorenen Freunden auf Haufen zu drapieren pflegen.

Völker

Equs

Die Equs sind telepathisch begabte Raubtiere mit der Widerristhöhe eine Pferdes, die auch pflanzliche Kost nicht verschmähen, weil sie zum Jagen oft zu träge sind. Sie leben in Herden und bewohnen ein steppenartiges Gebiet im Südwesten von Zadeg, in dem sie keine menschlichen Eindringlinge dulden. Sie sind zwar eigensinnig und nachtragend, können aber auch zu treuen Kampfgefährten und Freunden werden.

 

 

Wallnas (Zadegs Ureinwohner); behaarte, stämmige menschenartige Geschöpfe, die in lockeren Gemeinschaften leben, in denen das Miteinander und das Gemeinwohl oberste Priorität besitzen. Sie sind vorzügliche Baumeister.

Durch einen Krieg gegen die Halwaren wurden die Wallnas in dem Tal Memento vollständig ausgelöscht. Nur die Equs überlebten und die Wallnas jenseits des Tales. Monumente zeugen noch von ihrer Kultur.

Der Planet Sumas

SumasEine karge, von tiefen Schluchten durchzogene Welt mit schwarzem, schroffem Gestein, dickfleischigen Pflanzen und riesigen Mantubäumen.

Tag-Nacht-Rhythmus von vierhundertachtzig Stunden (zwanzig Erdentage).

Fauna

Faustach; unter dem Sand lebendes vielgliedriges insektenähnliches Tier mit Giftstacheln. Sammelt für seine Brut Nektar, aus dem das Volk der Sumariter Faustachglut gewinnt, ein alkoholisches Getränk. Die Jagd auf den Nektar des Faustach ist ein begehrtes, aber gefährliches Kinderspiel.
Sadosos; wendige Allesfresser in der Größe eines Elefanten, Hauptnahrungsmittel der Sumariter.
Manturen; einem Allosaurus ähnliches Raubtier mit zotteligem Fell, im Rudel lebend.

Das Volk der Sumariter

Telepathisch begabtes Jägervolk mit strengen Bräuchen, Matriarchat, leben in Sippen.

Nur mit Hilfe der Sumaren können sie sich gegen die riesigen echsenartigen Kreaturen auf ihrer Welt behaupten. Es sind die Männer, die die Fähigkeit besitzen, mental über die Sumaren zu gebieten, sie zu einem lebenden Schutzwall bei der Jagd zu vereinen. Aber es sind die Frauen, die das Zusammenleben regeln und für den Frieden und das Gleichgewicht auf Sumas sorgen. Nach der Initiierung schicken ihre eigenen Söhne fort, rekrutieren männlichen Nachwuchs aus anderen Sippen – als Jäger und zur Sicherung ihres Fortbestandes.

Hauptstadt Ousadap (Stadt der Heimatlosen); in der hellen Phase ein lebendiger Ort, in dem Handel getrieben wird und die initiierten jungen Männer Anschluss an eine neue Sippe erlangen können. In der lebensfeindlichen dunklen Phase durchstreifen die Heimatlosen (an der Initiierung Gescheiterte) auf der Suche nach Beute die Straßen.
Die Sumaren; In Symbiose mit den Sumaritern lebende Spezies mit vier Händen und einem pelzigen Kopf, Fellstreifen auf dem Rücken und ausladendem Schwanz. Jagen unter der telepathischen Kontrolle der männlichen Sumariter in einer Formation.
Die Jagd der Manturen ist den Manturenjägern vorbehalten. Nur wenige der Männer besitzen die mentale Kraft, um die dafür notwendige Anzahl Sumaren zu steuern.

Das Gesellschaftssystem der Sumariter hat dazu geführt, dass eine genetische Selektion stattgefunden hat. Nur die stärksten Männer wurden von den Sippen in Ousadap als Nachwuchs für ihre Jagdformationen erwählt, so dass sie neben ihren ausgeprägten telepathischen Fähigkeiten über eine außergewöhnliche körperliche Konstitution, den Menschen und Laurasiern überlegene Sinne und Reaktionen verfügen.

Der Interplanetare Bund rekrutiert Krieger auf Sumas. Er hat jedoch nur die Erlaubnis, Männer zu rekrutieren, die ihre Initiierung nicht bestanden haben (für Sumas wertlos sind) oder solche, die ihr Blut bereits weitergegeben haben. Rekrutierte Sumariter dürfen niemals in ihre Heimat zurückkehren, da der Interplanetare Bund um das Gleichgewicht der archaischen Gesellschaft durch fortschrittliches Gedankengut fürchtet.

Sonstiges

Das Volk der Laurasier; telepathisch begabte Vorfahren der Menschen, die weit verstreut im Universum leben.
Interplanetare Bund; Vereinigung derjenigen Planeten, die einen Grad der Entwicklung erreicht haben, die ihnen ein friedliches Leben in Einklang mit ihresgleichen und ihrer Umwelt ermöglicht. Ziel des Bundes; gegenseitige Unterstützung
Wächter; Abgesandte des Interplanetaren Bundes, die fremde Spezies bei ihrer Entwicklung unterstützen.
Halwaren; invasive, vogelähnliche Spezies, löschen bei ihrer „Jagd der Ehre“ rücksichtslos die Bevölkerung ganzer Planeten aus. Immer wieder dringen sie in das Gebiet des Interplanetaren Bundes ein und sorgen für ständige Konflikte.

Geschichte der Menschen

Vor ca. 30.000 Jahren zerstörten Laurasier im Bruderkrieg ihren Heimatplaneten Maldek (zwischen Mars und Jupiter, Asteroidengürtel als Überbleibsel). Sie flüchteten auf die Erde, gründeten eine neue Kultur, die an ihrer Hybris abermals zugrunde ging (Atlantis). Ihrer Errungenschaften und später auch ihrer Erinnerung an ihre Herkunft beraubt, mussten sie als Menschen mit ihrer Entwicklung von vorne beginnen.
Der Interplanetare Bund beobachtet die Erde und die Entwicklung der Menschen seit ihrer Flucht von ihrem einstigen Heimatplaneten Maldek.

Ihre Hoffnung; Die abtrünnigen Laurasier (nun Menschen) finden zu einer moralischen Reife zurück, die eine Wiederaufnahme in den Interplanetaren Bund ermöglicht.

Voraussetzung: Wegen ihrer zerstörerischen Vergangenheit muss eine Revolution der Werte aus ihren eigenen Strukturen heraus geschehen. Der Interplanetare Bund sendet bereits seit über zweitausend Jahren immer wieder Lehrer (u.a. Propheten), um die Menschen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen, sie auf den richtigen Weg zurück zu leiten, doch ohne nennenswerte Erfolge. Erst als die Menschen durch die unverantwortliche Nutzung der Atomenergie beginnen, abermals das Leben tiefgreifend zu schädigen, greift der interplanetare Bund ein.

Der Planet Sutus

Ein karger Planet ohne intelligentes Leben und ohne nennenswerte Rohstoffe. Dorthin werden diejenigen Menschen gebracht, deren Persönlichkeit sich als inkompatibel mit dem angestrebten neuen Wertesystem erweist. In einem Bioreservat müssen sie sich selbst um ihre Versorgung kümmern. Die Menschen auf Sutus werden sich selbst überlassen.